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Identifikation mit dem Welterbe

Ausstellung Montane "Zeitenwanderung" im Bergmagazin Marienberg

Das Erzgebirge ist auf dem Weg als grenzüberschreitende Montanregion den Titel des Weltkulturerbes zu erlangen. Nun geht es darum, den abstrakten Begriff mit Leben zu erfüllen und die Menschen in der Region mit einzubinden in diesen Prozess damit sie sich mit dem Welterbetitel auch identifizieren können. Im Bergmagzin in Marienberg ist es aktuell eine Sonderausstellung mit dem Titel "Zeitenwanderung", die mit Bildern und Ausstellungsobjekten einige Bestandteile des Welterbes aufgreift. Das Spektrum der Exponate reicht dabei vom historischen Riss bis zur modernen 3D-Fotografie und damit von den Wurzeln der 1521 gegründeten Bergstadt Marienberg bis in die Gegenwart. Schülerarbeiten unter dem Motto "Wir wollen Welterbe" zum 17. Kulturversuch des Gymnasiums Marienberg ergänzen die Ausstellung. "Dass wir hier Teil von etwas Einzigartigem und Besonderem sind, muss man sich immer einmal wieder bewusst machen", betonte Museumsleiterin Susann Hofmann am Mittwochabend zur Midisage der Schau. Das Welterbe seien schließlich nicht nur die Objekte sondern auch ein Stück Lebensgefühl, sagte sie. So ein Stück immaterielles Welterbe in Form eines erzgebirgischen Originals kümmerte sich zur Midisage ums Catering - Kaffee-Kurt aus dem Schwarzwassertal war zu Gast. Im Anschluss an die Midisage gab es im gleichen Haus noch eine Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit dem Kulturversuch des Gymnasiums. Schulleiter Robby Buttke sieht dies als eine Möglichkeit für die Jugendlichen sich dem Thema zu nähern. "Ziel ist es unsere Schüler für das Thema zu sensibilisieren", sagte er. Im Rahmen des Kulturversuches gibt es noch eine weitere Öffentlichkeitswirksame Aktion, am Montag um 9 Uhr sind alle Interessierten aufgerufen mit Schülern der Bergstadt auf dem Marktplatz den Schriftzug "Wir wollen Welterbe" zu stellen.

Service: Die Ausstellung Zeitenwanderung ist noch bis zum 25. Oktober dienstags bis sonntags von 10 und 16 Uhr zu besichtigen.



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