Im Auer Stadtgarten flogen die Späne

treffen Holzbildhauer-Symposium fand heute Abschluss

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Hartmut Rademann, Detlef Jehn, Tobias Michael, Paul Brockhage, Peter Eberlein und Robby Schubert setzen beim Holzbildhauer-Symposium ihre Entwürfe um. Foto: Ralf Wendland

Aue. Das Auer Holzbildhauer-Symposien lief im Stadtgarten. Die Künstlergruppe Exponart ließ dort die Späne fliegen. Neugierige hatten Gelegenheit, den Holzbildhauern bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und mitzuerleben, wie aus Holzstämmen Kunstwerke entstehen. Das Holzbildhauer-Symposien hat Tradition und ist in Aue kaum mehr wegzudenken. Bis heute wurde im Stadtgarten gearbeitet und 14 Uhr wurden dann die fertigen Objekte offiziell übergeben.

Im Vorfeld haben sich die Akteure Zeit für die Planung genommen und Modelle entworfen, die jetzt aktuell in die Realität umgesetzt werden. Umgesetzt wird unter anderem von Peter Eberlein eine Holzfigur für die Stadtwerke Aue, die auf der neu entstandenen Fläche des abgebrochenen Gebäudes gleich neben den Stadtwerken seinen Platz finden soll.

Eine neue Pilgerfigur für Aue

Einem ganz anderen Thema widmete sich Robby Schubert. Der Lößnitzer gestaltete eine Pilgerfigur, die in der Bahnhofstraße aufgestellt werden soll. Die Figur ist rund zwei Meter hoch und hält einen Pilgerstab aus Edelstahl in der Hand, erklärt Robby Schubert, der sich intensiv mit der Thematik beschäftigt hat. Es ist generell so, dass die Künstler versuchen, sich mit der jeweiligen Figur so zu beschäftigen, dass sie möglichst realistisch dargestellt werden kann. Das ist bei Spielgeräten, Bänken und Ähnlichem etwas anders, dort kann der Künstler eher seiner Kreativität freien Lauf lassen. Aber dort schaut man genau darauf, dass die Funktionalität erhalten bleibt und die Vorstellungen der Einrichtung mit einfließen. Bei der Erweiterung eines Spielgerätes in der Johanniter-Kindertagesstätte "Kinderland" ist das nicht anders.

Paul Brockhage, der sich dazu Gedanken gemacht hat, versucht einen fließenden Übergang zwischen dem bereits vorhandenen und dem neuen zu schaffen. Tobias Michael stellt sich der Aufgabe, die Stadt Aue für blinde Menschen tastbar zu machen. So können auch sehbehinderte Menschen eine Vorstellung entwickeln, wie die Stadt Aue aussieht. Hartmut Rademann arbeitet an einer Drachenbank für die Grundschule Auerhammer. Felder-Reliefs für die Ortspyramide Alberoda gestalten Detlef Jehn und Friedhelm Schelter.