Im Auerhammer Freibad ist das Becken undicht

Maßnahme Putz und Abdichtung müssen erneuert werden

Aue. 

Aue. Die Saison im Auerhammer Freibad musste in diesem Jahr früher als geplant beendet werden. Hintergrund: Das Becken ist undicht. Nachdem das Wasser abgelassen war, hat man damit begonnen, den lockeren und gerissenen Putz von den Seitenwänden zu schlagen. Dabei sind die alten Granitsteine, die seit Errichtung des Bades im Jahr 1935 als Seitenwände dienen, zum Vorschein gekommen. Das Becken hat eine Länge von 95 Metern, eine Breite von 22 Metern und ein Fassungsvolumen von 4000 Kubikmetern Wasser.

Intensivere Ausbesserungsarbeiten nötig

Wie es von der Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema heißt, soll es das Ziel sein, die mittlerweile routinemäßigen Ausbesserungsarbeiten des Putzes, intensiver und gründlicher durchzuführen. Für die Arbeiten zum Wiederaufbau des Putzes und der Abdichtung sind Angebote von Fachfirmen eingeholt worden. Das Freibad Auerhammer, im Volksmund auch "Langbad", war 1935 das "Werksbad" der Auer Firma F.A. Lange Metallwerke AG. Das Bad ist innerhalb von nur dreieinhalb Monaten in rund 15.000 Arbeitsstunden unter sachverständiger Bauleitung durch Betriebsangehörige gebaut worden. Nach 1945 wurde das Freibad in Auerhammer aufgrund der Stilllegung des städtischen Freibades an der Hakenkrümme zum städtischen Bad.

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