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Im Derby jubeln nur die Gäste

Ringen Gelenau unterliegt Thalheim 8:18

In der 2. Bundesliga Nord warten die Ringer des RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau weiter auf ihren ersten Sieg. Nach der Auftaktniederlage in Leipzig brachte auch das Erzgebirgsderby der zweiten Runde gegen den RV Thalheim nicht den gewünschten Erfolg. Im Gegenteil: Die klare 8:18-Niederlage gegen den Lokalrivalen sorgte für Ernüchterung. Unter den knapp 450 Zuschauern kam nie eine richtige Derby-Stimmung auf, da oft nur die Anhänger der Gäste jubelten. Da Freistil-Spezialist Norman Mahmudov weiterhin wegen einer Verletzung fehlte, standen die Chancen für die Gastgeber von vornherein nicht allzu gut. "Nur wenn alles optimal gelaufen wäre, hätte es für uns reichen können", sagt RSK-Trainer Björn Lehnert, der aber letztlich feststellen musste: "Vier Siege in zehn Duellen sind einfach zu wenig." David Vala (130 kg), Kamil Wojciechowski (98 kg), Andrzej Sokalski (86 kg) und Tomas Sobecky (75 kg) kamen zwar zu hart erkämpften Punktsiegen. Zu mehr reichte es aus Gelenauer Sicht allerdings nicht. Nur ein Überraschungserfolg hätte die RSK-Fans aus ihrer Ruhe reißen können. Einer, der dafür in Frage kam, war Neuzugang Michal Novak. Doch gerade erst von der Weltmeisterschaft aus Las Vegas zurückgehrt, erlebte der Tscheche im Limit bis 66 Kilogramm ein enttäuschendes Debüt. Nach nur 15 Sekunden wurde er von Alexander Grebensikov mit einer Kopfschleuder auf die Schultern befördert. Ähnlich schwer wird es für den RSK am Samstag bei der WKG Pausa/Plauen. aba



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