Im Januar ziehen Nachwuchskicker ein

Neubau Internat wurde eingeweiht

Einige Wochen dauert es noch, bis die ersten Nachwuchs-Kicker ins neue Internat des Nachwuchsleistungszentrums des FC Erzgebirge Aue einziehen werden. Im Januar soll es soweit sein. Eingeweiht wurde der Neubau, der hinter der FCE-Geschäftsstelle entstanden ist, jetzt schon und das nach gut einem Jahr Bauzeit. Der erste Spatenstich erfolgte im Oktober 2014. Das Internat ist ein modern gestaltetes Gebäude, das drei Etagen hat. Zimmer für die Nachwuchs-Kicker stehen insgesamt 21 zur Verfügung. Diese sind mit integriertem Bad und haben eine Größe von 19 Quadratmetern. Sowohl Schreibtisch, Schrank und Bett als auch Multimediasteckdosen und TV-Anschlüsse sind vorhaben.

Das Internat bietet 42 jungen Leuten Wohnraum in unmittelbarer Nähe zum Stadion und zu den Trainingsplätzen. Neben den Zimmer für die Fußballer hat man verschiedene Gemeinschaftsräume geplant und umgesetzt. Gedacht hat man sogar an eine Stiefelwäsche und an Schuhtrockner. Außerdem gibt es eine Betreuerwohnung und ein Betreuerzimmer. Gebaut wurde das Internat im Auftrag der Auer Wohnungsbaugesellschaft. Geschäftsführer Matthias Kunz sagt: "Entstanden ist ein modernes Gebäude nach den neuesten Standards." So hat man eine Solaranlage auf dem Dach - damit werden die Warmwasseraufbereitung und die Heizungsanlage unterstützt, sagt Kunz. Großen Wert habe man auf Sicherheit gelegt. So wurde unter anderem eine Brandmeldeanlage installiert. Es gibt eine Notbeleuchtung, Sirenen und einer Fluchttür-Steuerung. Investiert wurden rund 1,7 Millionen Euro. Im Inneren des Gebäudes gibt es noch einiges zu tun. Doch bis Januar ist ja noch Zeit. Auer Oberbürgermeister Heinrich Kohl sieht das Internat als Teil eines Gesamtkonzeptes. Dazu gehört nach seinen Aussagen der Stadionumbau genauso, wie das Nachwuchsleistungszentrum und die Sportanlagen, die noch kommen werden. Nachwuchsleiter Carsten Müller sagt: "Es ist für uns Verpflichtung in den kommenden Jahren etwas zurück zu geben für das, was hier entstanden ist."