Im Lößnitzer Stadtpark wirds historisch

Massnahme Sanierung der Anlage soll im Spätsommer abgeschlossen sein

Lößnitz. 

Lößnitz. Im Stadtpark von Lößnitz haben Baufirmen derzeit das Sagen. Hintergrund: Die Stadt Lößnitz hat den ersten Bauabschnitt zur Sanierung des Stadtparks begonnen. Der Park, auf Initiative von Lößnitzer Bürgern gestaltet, wurde 1936 eingeweiht. Es steckt also eine Menge Historie in diesem grünen Bereich.

Der Teil des Parks, wo aktuell gearbeitet wird, so die Aussage von Frank Rother, stellvertretener Amtsleiter im Bau- und Ordnungsamt der Stadt Lößnitz, stehe seit Ende 2015 als Gartendenkmal unter Schutz. Was die Gesamtkosten angeht, so spricht Rother von 418.000 Euro für die Baumaßnahme mit Wegebau, denkmalgerecht rekonstruierten Parkbänken und Pflanzarbeiten. Losübergreifend gibt es eine 80-prozentige Förderung - 334.400 Euro - für die Maßnahme innerhalb des Fördermittelprogramms "Städtebaulicher Denkmalschutz".

Herbstzeit ist Pflanz-Zeit

Nach jetzigem Stand sollen bis zum Spätsommer die Tiefbauarbeiten soweit abgeschlossen sein, sofern nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt und das Wetter mitspielt. Im Herbst sollen Pflanzungen von Bäumen, Strauchgruppen und Stauden nach historischem Vorfeld erfolgen. Rhododendren sollen ebenfalls gepflanzt werden und zwar im Bereich der Bank-Nischen, die man wieder herstellen will. Der Stadtpark soll nach Fertigstellung der Arbeiten im neuen Glanz erstrahlen ohne etwas vom historischen Flair zu verlieren. Dazu gehört es auch, dass man die Skulpturen, die einst im Park standen, rekonstruieren möchte. Frank Rother denkt dabei unter anderem an "Jäger mit Beute" und die beiden Löwen-Statuen, die einst im Lößnitzer Stadtpark aufgestellt waren.