Impulse-Boost-Camp: Bewerberanzahl haut Leiter um

Camp Jungen Leuten werden Impulse für ihr Engagement vermittelt

Neustädtel. 

Neustädtel. Das hat selbst die erfahrenen Organisatoren des seit zehn Jahren bestehenden Seminars umgehauen: 1300 Bewerber wollten dieses Jahr das Impulse-Boost-Camp unter dem Dach einer Stiftung aus Zwickau mitmachen. "Sonst sind es durchschnittlich 60 Anfragen aus aller Welt", sagt Nele Wolfram. "Das ging viral - durch zahlreiche Medien, Plattformen und Netzwerke. Sogar im arabischen Raum fand ich unseren Aufruf wieder", so die 24-Jährige, die mit einem Stiftungskollegen die 20 "Auserwählten" derzeit in Neustädtel betreut.

 

Wie gestalte ich die Arbeit vor Ort effektiver?

Schon seit einigen Jahren findet das Impulse-Boost-Camp immer im Huthaus auf der Fundgrube Gesellschaft statt. "Ein optimaler Ort", sagt Wolfram. Heuer kommen die Teilnehmer aus elf Nationen und wollen in Neustädtel lernen, wie sie ihre soziale, politische, kulturelle und zumeist ehrenamtliche Arbeit in ihrer Heimat verbessern können. "Denn alle engagieren sich für Projekte." Deren Inhalte seien ganz verschieden. In Ägypten etwa geht es um Frauenrechte. Wasserversorgung und Wiederaufbau seiner Heimat beschäftigen einen jungen Syrer. Die Jugend im ländlichen Raum fördern - dafür macht sich der Georgier stark. Hinzu kommen engagierte junge Leute aus Tunesien, Kanada, Großbritannien, Deutschland, der Türkei und Ukraine sowie aus Kamerun und Irland. "Wir wollen allen in dem neuntägigen Camp Werkzeuge und Methoden an die Hand geben, mit denen sie ihre Arbeit vor Ort effektiver gestalten können und neue Mitstreiter finden", so Wolfram.