In 24 Stunden zwei mal verhaftet

Polizei Autodieb und Einbrecher in Olbernhau geschnappt

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Foto: Harry Härtel

Olbernhau. Am Mittwochabend wurden die Beamten des Polizeireviers Marienberg zu einem aufgebrochenem Wohnwagen in der Oberen Rungstockstraße in Olbernhau gerufen. Der 46-jährige Besitzer hatte den mutmaßlichen Einbrecher überrascht, der darauf hin sofort zu Fuß flüchtete. Kurz darauf stellte der 46-Jährige fest, dass unweit seines Wohnwagens ein abgestelltes Multicar entwendet worden war.

Mehrere Kräfte der Landes- als auch Bundespolizei sowie ein Polizeihubschrauber waren an der Fahndung beteiligt und konnten das gestohlene Fahrzeug im Wald am Königsweg sicher stellen. Der mutmaßliche Täter hatte es gegen einen Baumstumpf gesetzt.

Mutmaßlicher Täter ist der Polizei nicht unbekannt

Auch der 46-Besitzer blieb nicht untätig und suchte mit einem Bekannten die Gegend ab. Auf der Verbindungsstraße zwischen Rothenthal und Rübenau konnten sie den Tatverdächtigen aufgreifen und bis zum Eintreffen von Polizeibeamten festhalten.

Die Polizisten erkannten in dem 24-jährigen Tatverdächtigen einen "alten Bekannten" wieder, den sie erst kürzlich verhaftet hatten. Der junge Mann wurde vorläufig wegen mutmaßlichen Autodiebstahls und Einbruch festgenommen.

Er soll für mindestens zwei weitere Taten verantwortlich sein

Er steht unter Verdacht, bereits am Dienstag gemeinsam mit einer mutmaßlichen 20-jährigen Komplizin in Pockau-Lengefeld die Jacke eines Patienten aus einer Praxis sowie am Abend davor einen BMW X1 im Marienberger Ortsteil Kühnhaide gestohlen zu haben.

Ebenfalls am Mittwochabend wurde auch die 20-Jährige am Gessingplatz in Olbernhau aufgegriffen, da die Ermittlungen keine Tatbeteiligung nachweisen konnten, durfte sie die Dienstelle wieder verlassen. Wegen des Besitzes von Betäubungsmittel muss sie nun allerdings mit einer Anzeige rechnen.

Geprüft wird aktuell, ob der festgenommene 24-Jährige auch für einen Einbruch in das ehemalige Olbernhauer Bahnhofsgebäude in der Brandauer Straße am Mittwochnachmittag als Täter in Frage kommt.

Es entstand ein Sachschaden von über 10.000 Euro.