In Burkhardtsdorf werden über sechs Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert

Schutz Neubau von Hochwasserschutzmauern und Erhöhung von Ufermauern

Burkhardtsdorf. 

Burkhardtsdorf. In Burkhardtsdorf werden die Arbeiten in weiteren Teilabschnitten der neuen Hochwasserschutzlinie entlang der Zwönitz fortgeführt. Im Projekt geht es um den Neubau von Hochwasserschutzwänden, die Erhöhung von vorhandenen Ufermauern, die Errichtung von Böschungsbefestigungen, Gebäudeabbrüche und den Neubau von Verschlussbauwerken für die Binnenentwässerung.

 

Baubeginn des Pumpwerkes war im August diesen Jahres

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat im August 2022 mit der Errichtung des Pumpwerkes für die Binnenentwässerung und der damit verbundenen Straßenquerung auf Höhe Brücke Ahnerweg begonnen und konnte die erste große Etappe mit der Herstellung der Straßenquerung der B 180 abschließen. Die Arbeiten zur Errichtung des Pumpwerkes sowie der notwendigen Rohranbindungen werden nun fortgesetzt. Dieser Bauabschnitt soll voraussichtlich im April 2023 abgeschlossen werden.

 

Ende der Baumaßnahmen war im Oktober

Im August ist der Bauabschnitt zwischen den Brücken Wüsteweg und Dorfweg fertiggestellt worden. Hier wurden Ufersicherungen zurückgebaut und durch eine Schwergewichtsmauer ersetzt. Ende Oktober 2022 konnte der Abschnitt zwischen der Brücke Alte Poststraße und der Fußgängerbrücke Topfmarkt beendet werden. Hier wurden u. a. die Ufermauern abgebrochen und neue Hochwasserschutzbauwerke errichtet. Mit den beiden fertiggestellten Bauabschnitten wurden auch die Binnenentwässerungsanlagen hergestellt.

 

Über sechs Millionen Euro Kosten

Die Kosten für diese fertiggestellten Teilabschnitte betragen rund 6,4 Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen.

 

Hintergrundinformationen

Der Baustart für die gesamte Hochwasserschutzanlage an der Zwönitz in Burkhardtsdorf war im Herbst 2018, 2024 soll sie komplett fertig sein. Bisher hatte die Erzgebirgsgemeinde keinen Hochwasserschutz und wird nach Abschluss der Bauarbeiten vor Hochwasserabflüssen von bis zu 56 Kubikmetern pro Sekunde geschützt sein. Insgesamt investieren die EU und der Freistaat Sachsen dafür rund 40 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrere Bauabschnitte umgesetzt oder sind derzeit in Arbeit. Die Gesamtlänge der Bauabschnitte beträgt 3.256 Meter.

 

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