In den Niederlanden Bronze geholt

Ringen Zwei Talente aus dem Erzgebirge überzeugen bei Osterturnier

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Trumpft auch gegen internationale Konkurrenz auf: Naemi Leistner. Foto: Andreas Bauer

Zschopau. Um sich auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften vorzubereiten, nutzt der Ringkampf-Nachwuchs der Region jede sich bietende Möglichkeit zur Standortbestimmung. Mitunter bringen solche Wettkämpfe auch weite Reisen mit sich.

So wie zuletzt das Osterturnier im niederländischen Utrecht, bei dem sich Naemi Leistner vom Zschopauer RV sowie Felix Franke vom RSK Gelenau in starker Form präsentierten. Für beide war schon allein die Nominierung für die sächsische Auswahl eine große Ehre. Auf der Matte zeigten die Kämpfer dann, dass der Landestrainer sie zurecht mitgenommen hatte.

Eine starke Leistung

Beeindruckend war vor allem der Auftritt von Naemi Leistner, die in der Vorrunde drei Kontrahentinnen vorzeitig durch Technische Überlegenheit besiegen konnte. "Es war super, wie sie ihr technisches Repertoire umgesetzt hat", lobte hinterher Trainer Carsten Einhorn. Nur gegen die spätere Siegerin aus der Schweiz, die vor allem kräftemäßig überlegen war, zog die ZRV-Athletin den Kürzeren.

Doch im kleinen Finale sorgte sie für einen versöhnlichen Abschluss. Weil Naemi Leistner erneut vorzeitig als Gewinnerin die Matte verließ, durfte sie Bronze mit nach Hause nehmen. Ohne Medaille blieb Felix Franke, doch auch er wusste in den Niederlanden zu überzeugen, indem er zwei seiner vier Kämpfe gewann.

Lohn dafür war der zehnte Platz in der Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm, die mit knapp 30 Teilnehmern stark besetzt war. Generell hatte es das Teilnehmerfeld in Utrecht in sich. 700 Ringer aus 15 Ländern zeigten vor Ort ihr Können.