In der Bebel-Siedlung wird tüchtig gebaut

Investition Straßen im Dittersdorfer Wohngebiet werden saniert

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In der Dittersdorfer August-Bebel-Straße gibt es derzeit kein Durchkommen. Die Straße ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Foto: Sandra Häfner

Dittersdorf. Geschäftige Betriebsamkeit herrscht derzeit in der August-Bebel-Siedlung in Dittersdorf. Im Amtsberger Ortsteil geben sich die Bauarbeiter und Handwerker die Klinke in die Hand. Sowohl in der August-Bebel-Straße als auch in der Ernst-Thälmann-Straße, die quer durch die Siedlung führt, finden Bauarbeiten statt.

Der Straßenbau kostet voraussichtlich 451.000 Euro

Neben dem Ausbau für das schnelle Internet finden Erdarbeiten für die Verlegung des Niederspannungsnetzes und der Hausanschlüsse statt. Sind die Arbeiten beendet, soll nach Pfingsten der Straßenbau beginnen. Den dazugehörigen Auftrag hat der Gemeinderat an eine Firma aus Ehrenfriedersdorf vergeben. Sie hatte das günstigste von vier Angeboten abgegeben und wird für rund 451.000 Euro die zwei Straßen in Dittersdorf bauen. Mit dem Betrieb habe man bereits gute Erfahrungen gesammelt, sagte Bürgermeister Sylvio Krause.

Drei Bauabschnitte bis Oktober

Vorgesehen ist eine Deckensanierung, kein grundhafter Ausbau. Die Vergabesumme liegt deutlich unter der Kostenschätzung von etwa 590.000 Euro. Darüber sei man angesichts zumeist steigender Baupreise froh, sagte Krause. Er kündigte an, dass die Arbeiten, die bis Oktober dauern sollen, in drei Abschnitte unterteilt werden. Zunächst werde der untere Teil der Bebel-Straße bis kurz vor die Kreuzung mit der Thälhmann-Straße in Angriff genommen.

Danach folge der obere Teil. Zum Schluss werde der Knotenpunkt Bebel-/Thälmann-Straße sowie die Thälmannstraße saniert, so der Bürgermeister. Er habe Verständnis, dass die rege Bautätigkeit momentan Ärger bei den Bewohnern der August-Bebel-Siedlung verursache, sagte Krause im Gemeinderat. Er schätze die Situation derzeit aber so sein, dass die Lage beherrschbar sei.