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In diesen Bildern steckt unglaublich viel Bewegung

Kultur Münchner Künstler Uli Schaarschmidt stellt im Erzhammer aus

Annaberg-B. 

Annaberg-B. Es war eine stimmungsvolle Vernissage, welche der Münchner Maler Uli Schaarschmidt am Samstag im Annaberger Haus des Gastes "Erzhammer" regelrecht hinlegte. Hinlegte deshalb, weil Jörg Hegemann, einer der bekanntesten deutschen Boogie-Woogie Pianisten einige Besucher, doch vor allem den Künstler persönlich dazu brachte das Tanzbein zu schwingen.

Johnny Cash ist die Muse

Zu den Werken von Uli Schaarschmidt spielt er im Geiste von Johnny Cash. Uli Schaarschmidt meinte dazu: "Ich habe zwar keine solchen Tönen, doch ich habe Farben und Formen." Und das kann bis zum 25. November unter der Überschrift "Akt - Porträt - Landschaft" im Musikzimmer des Erzhammers bestaunt werden. Uli Schaarschmidt kommt aus der Berliner Schule. Er studierte von 1980 bis 1987 in der Kunsthochschule Weißensee unter Bruno Bernitz und Johannes Richter und war dann Meisterschüler von Alfred Hückler. Er arbeitet als Maler und Formgestalter und lebt nach längeren Reisen jetzt in München. Geboren wurde der Künstler jedoch 1950 im Erzgebirge. Hier besuchte er als Kind die Schnitzstunde von Paul Nestler in Schneeberg, wo erste Figuren entstanden. Während seines Studiums in Berlin "öffnete sich für ihn die Welt".

Wohlfühlen im Erzgebirge

Nach langer Zeit war Uli Schaarschmidt das erste Mal wieder im Erzgebirge und gestand: "Ich fühle mich hier wohl und habe auch den Dialekt nicht verlernt. Die alte Heimat hat sich gut entwickelt." Wie sich der Maler entwickelt hat, dass zeigt er eine kleine Auswahl seiner besten Werke von 1982 bis heute: Akt, Portrait, Landschaft, dazu einen Teil seiner Lufthansa Serie. Besonders fasziniert es den Künstler, menschliche Formen in Bewegung zu bringen, mit Farbe ausufernd in freien, schnellen, dahin sausenden Handbewegungen und doch wieder in feinen Details eingrenzend zu arbeiten.



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