In Drebach tut sich nichts in Sachen Straßenbau

Infrastruktur Staatsstraße schafft es nicht ins Bauprogramm

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Foto: Thomas Schmotz  Foto: Thomas Schmotz

Drebach. Während in vielen Orten der Region wegen Straßenbauarbeiten fast nur noch Bagger statt Autos fahren, rollt der Verkehr nahezu in der gesamten Gemeinde Drebach, abgesehen vom Ausbau der Ortsdurchfahrt Grießbach. Hier hat die Gemeinde als Bauherr selbst den Hut auf.

Nicht so bei anderen Straßen, die sanierungsbedürftig sind. Es gebe einige Abschnitte, die gebaut werden müssten, sagte Bürgermeister Jens Haustein im Gemeinderat. Etwa ein Abschnitt der Ortsdurchfahrt Drebach. Seit ein paar Jahren will das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ein Teilstück der Staatsstraße S 229 im Oberdorf bauen. Doch noch ist nichts passiert. Das Landesamt bestätigt, dass es für einen Teilbereich der Ortsdurchfahrt eine Maßnahme plant, so eine Sprecherin: "Diese Arbeiten ruhen allerdings aktuell."

Seit fast 20 Jahren schafft es der Abschnitt nicht ins Bauprogramm

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Der Abschnitt ist nicht der einzige, der in der Gemeinde dringend gebaut werden müsste. Jedes Jahr aufs neue erhält die Verwaltung eine Absage für Bauarbeiten am Ortseingang Scharfenstein. Die S 228 aus Richtung Zschopau gehört zu den Straßenabschnitten der Region, die in einem besonders schlechten Zustand sind. Neben einem Flickenteppich aus Asphalt besteht die Oberschicht der Straße, über die viele Touristen und Besucher von Burg Scharfenstein rollen, aus Pflastersteinen.

Seit der Jahrtausendwende soll das Stück gebaut werden. Doch auch 2018 schaffte es der Abschnitt nicht ins Bauprogramm des Landesamtes. Andere Straßen seien wichtiger, hieß es. Nicht gebaut wird auch in Venusberg. Dort werden die Schäden der Gelenauer Straße lediglich repariert. Eine Planung für einen Ausbau der Straße nach Gelenau gibt es nicht, so das Amt.