In Sachsen kann man Gold finden?

Kurios Goldsucher erzählt und zeigt seine Funde

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Goldsucher Michel Pitschel zeigte ein kleines Goldnugget. Katrin und Ronny Neubert aus Niederschmiedeberg wollen es selbst mal mit der Suche probieren. Foto: Dirk Trautmann

Marienberg. Beim Bergbaustammtisch im Pferdegöpel in Marienberg-Lauta hat Michael Pitschel von seiner Suche erzählt. Der Gelenauer ist seit 14 Jahren in ganz Sachsen unterwegs - auf der Suche nach Gold. Was zwar verwegen klingt, doch der Gelenauer wurde bei seiner Jagd auf das Edelmetall in Bächen und Flüssen schon fündig. "Bei Euba habe ich ein kleines Nugget mit dem Gewicht von 33 Milligramm gefunden", sagte Michael Pitschel. Das ist natürlich nichts im Vergleich zu dem Brocken, der beispielsweise 1872 in Australien gefunden wurde und 214 Kilogramm auf die Waage brachte.

"Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: reich wird man damit nicht", nahm er den 40 Zuhörern im Pferdegöpel aber keineswegs die Lust an der Suche. Katrin und Ronny Neubert wollen selbst losziehen und ihr Glück beim Goldsuchen versuchen. "Es gibt ja einige Fernsehsendungen, die sich damit beschäftigen, unser Interesse ist nicht erst durch den Vortrag geweckt worden", sagten die Niederschmiedeberger. "Ich bin Angler, da kann ich ja mit unseren Söhnen Arne und Alfred nebenbei auf Goldsuche gehen", will Ronny Neubert zwar nicht das Glück erzwingen, "aber es wäre doch schön, wenn wir etwas finden würden."