In Schneeberg geht das Masken-Nähen weiter

Unterstützung Aufnahmeeinrichtung spendet Masken an Schneeberg und Zschorlau

Schneeberg. 

Schneeberg. In Summe 1.000 selbstgenähte Mund- und Nase-Schutzmasken aus Stoff sind jetzt seitens der Malteser an die Stadt Schneeberg und die Gemeinde Zschorlau übergeben worden. In der Aufnahmeeinrichtung in Schneeberg, die von den Malteser Werken betrieben wird, stehen die Nähmaschinen seit Ende März nicht mehr still. Acht Bewohner nähen unter Anleitung einer fachkundigen Mitarbeiterin Masken für den Eigengebrauch und für Menschen der Region.

"Es ist schön, wenn man etwas zurückgeben kann"

Carolyn Arnold, stellvertretende Einrichtungsleiterin sagt: "Wir und auch die Bewohner der Einrichtung möchten einen gesellschaftlichen Beitrag leisten zur Corona-Krise. Entschieden haben wir das gemeinsam in der Bewohnervertretung, sprich im Rat der Nationen, wie es bei uns heißt. Es war uns wichtig, dass Masken auch an die Stadt gehen, um Danke zu sagen, denn wir selbst werden mit vielen Spenden unterstützt. Es ist schön, wenn man etwas zurückgeben kann. Das Nähen geht auch noch weiter."

Sich in die Gesellschaft einbringen

Die Stadt Schneeberg hat Pläne für die Verwendung. "Wir werden Masken in der Verwaltung belassen, welche an Kindereinrichtungen und Schulen der Stadt geben und in Einrichtungen, wie das Museum. Auch kleine Ladengeschäfte, die für Kunden Masken bereitstellen wollen, können sich gern welche abholen. Wir sind da relativ frei, was die Verteilung dieser Masken angeht", erklärt Bürgermeister Ingo Seifert, der die Spende positiv sieht: "Das macht deutlich, dass in der Aufnahmeeinrichtung Menschen untergebracht sind, die sich einbringen wollen. Aktuell gibt es, denke ich, nichts Sinnvolleres, als Mundschutz zu nähen."

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