In Schneeberg soll eine Senioren-Vertretung entstehen

Soziales Projekt braucht seine Zeit

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Kerstin Klöppel von der AWO Erzgebirge ist optimistisch, was die angestrebte Senioren-Vertretung Schneeberg angeht. Foto: R. Wendland

Schneeberg. In Schneeberg arbeitet man weiterhin daran, dass sich eine Interessenvertretung für Bürger ab 60 Jahre in der Stadt etabliert und die Leute, die sich dort engagieren, die Probleme der älteren Menschen ansprechen und deren Interessen vertreten. Mittlerweile hat man fünf Veranstaltungen durchgeführt.

Das Ganze angeschoben hat die AWO Erzgebirge. Die Projektverantwortliche Kerstin Klöppel sagt: "Verstärkt hat sich das Ganze bisher nicht wirklich, so mein Eindruck." Klöppel sagt auch: "Wir probieren es einfach und lassen es laufen. Ich denke, so etwas dauert seine Zeit. Das ist immer so, wenn man etwas Neues ins Leben ruft."

Mehr Unterstützung und Informationen

Man setzt sich zusammen. Seitens der AWO habe man sich gesagt, man wolle noch Informationen zusätzlich geben. Bei der aktuellen Zusammenkunft im "Haus Aktiv" in Schneeberg hat man so neben dem Austausch zu aktuellen Anliegen, Ideen und Schwierigkeiten auch Informationen zu den Leistungen der Pflegeversicherung seit 1. Januar dieses Jahres gegeben. Die Erfahrung zeige, dass viele Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten den Leuten nicht bekannt sind und so werden sie häufig auch nicht genutzt.

Dabei gibt es gerade im Bereich der Versorgung und Pflege im eigenen Zuhause einige Möglichkeiten, um Angehörige zu entlasten oder auch die Wohnung barrierefrei zu gestalten. Ein weiteres Treffen der Interessenvertretung soll es in diesem Jahr noch geben, Mitte September. Ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest.