Innovative Ideen sind gefragt

Ehrenamt Gabriele Lorenz, 1. Bundesvorsitzende des Erzgebirgsvereines

Was wäre das Erzgebirge ohne seine vielen ehrenamtlichen Helfer. Zu den wichtigsten Vereinen in der Region gehört der Erzgebirgsverein (EV), unter dessen Dach zirka 60 Erzgebirgszweigvereine ehrenamtlich arbeiten. Gabriele Lorenz ist seit 2006 die 1. Bundesvorsitzende des EV und sie weiß: "Unsere Mitglieder bewältigten alljährlich zahlreiche Stunden an ehrenamtlicher Arbeit. Zu den Aufgaben gehören die Pflege des Brauchtums, des heimatlichen Liedgutes und erzgebirgischer Mundart, die Organisation von Veranstaltungen, Heimatabenden, Wanderungen sowie der Erhalt der Wanderwege. Damit leistet der Erzgebirgsverein einen wesentlichen gesellschaftlichen Beitrag." Dabei steht Gabriele Lorenz an vorderster Front und geht mit gutem Beispiel voran. Pro Woche ist sie bis zu 20 Stunden ehrenamtlich tätig, und das neben ihrer Berufstätigkeit. "Es ist eine Herausforderung für 60 Vereine aktiv zu sein. Hierbei gilt es Orientierungen und Innovationen mit zu entwickeln, um als Traditionsverein des 21. Jahrhunderts bestehen zu können", betont die Bundesvorsitzende. Besonders wichtig ist es für sie, jüngere Leute mit neuen Ideen in den EV zu integrieren. Ein gutes Beispiel für die aktive Jugendarbeit des Vereines sind die Erzgebirgischen Jugendkulturtage, deren 20. Auflage im nächsten Frühjahr startet. In punkto Jugendarbeit soll auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit verbessert werden. Gute Ideen gehen Gabriele Lorenz nie aus. So kann man sich demnächst auf die Veröffentlichung eines außergewöhnlichen Kinderliederbuches in erzgebirgischer Mundart freuen. Unter dem Titel "Hier sei mir drham" bietet dieses Buch mit eingelegter CD, bekannte, aber vor allem neue und aus dem Leben gegriffene Lieder.