Insolvenz in Schönheide steht im Raum

Eishockey Trainer und Stürmer raus

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Der EHV Schönheide - Silas Abert (Mitte) - beim Heimspiel gegen den EV Regensburg, wo man sich geschlagen geben musste. Foto: R. Wendland

Schönheide. Beim EHV Schönheide gibt es personelle Veränderungen. So hat man Trainer Victor Proskuryakov und auch Stürmer Stephan Trolda beurlaubt. Wie es vom Verein heißt, sei dieser Schritt notwendig gewesen, da Verantwortliche und der Großteil der Mannschaft nach ausführlichen Gesprächen keine Basis mehr sah, mit beiden weiterzuarbeiten. Das Vertrauen sei über einen längeren Zeitraum hinweg nachhaltig zerrüttet worden. Nachwuchscoach Holger Lenk und Sportdirektor Michael Rumrich haben die 1. Männermannschaft jetzt als Trainerteam interimsmäßig übernommen. Bis 15. Januar geht die Hauptrunde der Oberliga Süd. Bis dahin wird ein Gutachten erstellt und dann entschieden, ob die Planinsolvenz gefahren wird, wovon man derzeit ausgeht. Davon ist abhängig, ob der EHV Schönheide die Relegationsrunde, die bis Mitte März geht, spielen kann. Was das Sportliche angeht, muss man gleich drei Abgänge kompensieren: Milan Kostourek, Tomas Vrba und Torhüter Patrick Glatzel haben den Verein verlassen. Michael Rumrich sagt: "Wir müssen mit den Spielern auskommen, die wir zur Verfügung haben. Kämpferisch gibt die Mannschaft alles, aber mehr ist derzeit leider nicht drin." Für die noch anstehenden Spiele heißt es: "Wir müssen konzentriert spielen und es den Gegnern schwermachen. Wir müssen versuchen unsere Tugenden in die Waagschale zu werfen." Rumrich sagt auch, es sei nicht einfach, richtig zu trainieren, weil man quasi jeden zweiten Tag ein Spiel hat.