Integration von Flüchtlingen im Bereich Sport

Vereine Probleme durch Kommunikation lösen

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KSB-Geschäftsführer Daniel Schneider (li.) mit Integrationslotse Tobias Niedermeier. Foto: Ralf Wendland

Aue. Die Integration von Flüchtlingen in Vereinen ist ein Thema, das der Kreissportbund Erzgebirge (KSB) unterstützt. Zur Thematik hat jetzt im Bürgerhaus in Aue eine Informationsveranstaltung stattgefunden. Man wolle sensibilisieren, sagt KSB-Geschäftsführer Daniel Schneider.

Die Verständigung wird besser

Er spricht von 2500 Asylbewerbern, die aktuell im Erzgebirgskreis leben. Diese Zahl sei der Stand vom 6. November laut Landkreisverwaltung. "Ein Großteil der Leute hat bereits einen Deutschkurs belegt, so dass die Verständigung besser wird. Jetzt geht es darum, die Menschen weiter zu integrieren." Beim Kreissportbund hat man jetzt mit Tobias Niedermeier einen hauptamtlichen Integrationslotsen, der sich speziell und intensiv um diese Thematik kümmert und den Prozess begleitet. "Seitdem es diese Stelle gibt, haben wir rund 40 Leute integrieren können allein im Raum Annaberg-Buchholz", erklärt Schneider.

Fußball nicht nur bei den Deutschen beliebt

Die Sportart Nummer eins bei den zugereisten Menschen sei der Fußball, so der Geschäftsführer. "Wir versuchen Netzwerke zusammenzubringen, um regelmäßig etwas auf die Beine stellen und auch große Projekte fahren zu können", fügt Schneider hinzu. Der Kreissportbund arbeitet in Aue mit dem Help-Verein zusammen. Viele Probleme, die bei der Integration entstehen, könne man lösen, indem man kommuniziert und miteinander redet.