Integrations-Messe Erzgebirge - die Premiere

Flüchtlinge Ausbildungsmöglichkeiten sollen aufgezeigt werden

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Michael Beyerlein gehört zu den Akteuren der Integrationsmesse Erzgebirge. Foto: R. Wendland

Aue. So etwas gab es noch nie: eine Integrationsmesse im Erzgebirge. Jetzt steht die Premiere für diese Veranstaltung an. Die Veranstaltung startet am 27. März im Kulturhaus in Aue.

Dort haben Flüchtlinge, Ehrenamtliche, soziale Betreuer und alle, die Interesse haben Gelegenheit, sich mit dem Thema Integration auseinander zu setzen. In der Zeit von 13 bis 17 Uhr stehen die Türen offen.

Eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Verwaltung ist für 16 Uhr geplant. Die Integrationsmesse ist ein Projekt der Diakonie Erzgebirge. Organisator ist Michael Beyerlein. Er sagt: "Die große Überschrift lautet: wie kann ich mich integrieren durch Bildung und Arbeit." Als Partner hat man die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen und das KGE Kompetenzzentrum für Gemeinwesenarbeit im Erzgebirge gewonnen.

Informationen für Flüchtlinge und Helfer

Im Rahmen der Messe sollen sich Asylbewerber darüber informieren können, was wichtig ist, um eine schulische Bildung oder auch eine berufliche Ausbildung zu bekommen. "Angesprochen sind ebenso Ehrenamtliche, wo wir hoffen, viele zu erreichen, damit sie ihren Schützlingen erzählen können, was zu tun ist", sagt Beyerlein.

Zur Messe zähle man rund 17 Stände. Gefördert wird das Projekt "Integrationsmesse Erzgebirge" durch das Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz". Ziel sei es, so Michael Beyerlein, dass Ausbildungs- und Integrationsmöglichkeiten noch besser bekannt werden. Bei der Größe des Erzgebirgskreises gehen viele Integrationskurse - und Möglichkeiten verloren und das sei ein Manko.