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Intelligente Laser für gesündere Lachse

Wirtschaft Eibenstocker Unternehmen hat Steuerung für Stingray entwickelt

Eibenstock. 

Eibenstock. Bunte Licht- und Laser-Installationen, Multimedia-Shows und Konzert-Events, daher kennt man die LEC GmbH aus Eibenstock vordergründig. Was Laser-Technik angeht, so geht das Unternehmen noch einen großen Schritt weiter in Richtung Entwicklung. Ein spannendes Projekt, was die Eibenstocker begleiten, ist in Norwegen angesiedelt. Weltweit richten Seeläuse in den Fischbeständen von Lachsfarmen beträchtlichen Schaden an. Der Erfinder Esben Beck rückt dem Parasiten-Problem mittels Bilderkennung, künstlicher Intelligenz und Lasern zu Leibe, ohne das Wirtstier oder die Umwelt zu schädigen. Auf Chemie kann komplett verzichtet werden. Beck hat mit Stingray, einem Unterwasserroboter, ein Patent angemeldet. Mithilfe von Stereokameras und Bilderkennungssoftware scannt das integrierte Computersystem vorbeischwimmende Fische und lokalisiert Seeläuse in nur sieben Millisekunden. "Was den Laser angeht, hat sich Esben Beck an verschiedene große Unternehmen weltweit gewendet, doch bei keinem hat er offene Türen eingerannt mit seiner Idee. Wir haben uns das Ganze angehört und haben ihm einen Laser zur Verfügung gestellt. Esben Beck war total begeistert und so hat sich eine Zusammenarbeit entwickelt", erzählt Fred Kallweit, der bei der LEC GmbH Ansprechpartner im Bereich Laser Electronic Components ist.

Die Entwicklung und Optimierung geht weiter

Die Herausforderung sei, so Kallweit, dass die Software in Echtzeit funktioniert. "Was man erkennen muss, ist das Auge des Fisches. Das darf keinesfalls verletzt werden. Bei den Schuppen ist der Fisch unempfindlicher. Diese bestehen aus vielen kleinen Spiegeln. Wenn man mit einem Strahl im Durchmesser von einem Millimeter draufschießt, reflektiert das sehr stark in alle Richtungen, dass es quasi gar nicht zur Aufheizung der Schuppe kommt." Eine Seelaus ist fünf bis sieben Millimeter groß und es reicht aus, 20 Prozent davon zu treffen, um sie zu vernichten. Die LEC GmbH hatte die Aufgabe, wie Geschäftsführer Enrico Oswald erklärt, eine Steuerung zu entwickeln, dass der Treiber präzise funktioniert und der Laser die maximale Energie zur richtigen Zeit auf den Punkt bringt: "Der Laser hat eine Leistung von acht Watt und läuft sehr stabil, 24 Stunden an sieben Tagen die Woche." Die Entwicklung und Optimierung geht weiter.