International renommiertes Bläser-Quintett verzückt das Erzgebirge

Harmonic Brass aus München hat mit seiner einzigartigen Musik mehr als 600 Gäste in den Warmbader Kurpark gelockt. Zur Halbzeit erlebte die dortige Konzertsaison damit eine Krönung, doch weitere kultige Auftritte folgen.

Warmbad

Nach der Carnegie Hall in New York, dem Arts Center in Seoul, der Endler Hall in Kapstadt und dem Gewandhaus zu Leipzig war nun mal das Erzgebirge an der Reihe. Genauer gesagt herrschte vor der Bühne im Warmbader Kurpark am Sonntag viel Betrieb, denn dort lieferten die fünf Musiker von Harmonic Brass erstmals eine Kostprobe ihres Könnens ab.

„Das war ein Highlight unserer Kurparksaison“, sagt Organisator Marcus Flath über das Bläser-Quintett, das ein riesiges Publikum begeisterte.

Magische Marke geknackt

Waren zwei Wochen zuvor mehr als 500 Fans gekommen, um Schlagerstar Rudy Giovannini aus Südtirol im Kurpark zu erleben, so wurde diese Zahl nun noch einmal übertroffen.

Diesmal dürften es weit über 600 Gäste gewesen sein, die auf den Tribünen und auf den Wiesen für einen rekordverdächtigen Andrang sorgten. Für Flath ein klares Zeichen dafür, dass es die richtige Entscheidung war, mit Harmonic Brass neue Wege zu gehen.

Nah dran an Perfektion

„Wir wollten mit dieser Band ein ganz anderes Publikum ansprechen. Und es war wirklich ziemlich nah dran an musikalischer Perfektion“, sagt der Mitarbeiter des gastgebenden Kur- und Gesundheitszentrums in Anspielung auf das Motto der Band aus München, die nicht nur mit einem breiten Spektrum an Liedern beeindruckte, sondern auch mit Humor.

„Die Leute sind bereit für neue Saison. Von Jung bis Alt war alles vertreten“, freut sich Flath über die Resonanz.

Volles Programm bis Ende August

Generell zaubert die gesamte bisherige Kurparksaison den Veranstaltern ein Lächeln ins Gesicht. Machte ihnen in den vergangenen Jahren immer mal wieder das Wetter einen Strich durch die Rechnung, so gab es in diesem Jahr bislang nur eine Absage. Und die auch nicht, weil es zu kalt war oder regnete, sondern weil es zu heiß war.

Für die kommenden Wochen hoffen alle dennoch weiter auf warmes Wetter, damit bei den weiteren Events gute Bedingungen herrschen. Dann wird es mit den Hutzenbossen (2. August), Emily Zeise (9. August), dem Berschl (16. August), bei der Summer Night mit den Hardliners (22. August) und bei den Schallis (30. August) wieder etwas erzgebirgischer zugehen.

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