Internet: Mindestens 50 mbit/s für Amtsberg

Ausschreibung Einspruchsfrist gegen Vergabe ist jetzt abgelaufen

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Amtsberg. Auf der Zielgeraden für den Beginn der Tiefbauarbeiten zur Verlegung der Glasfaserfabel für das schnelle Internet befindet sich die Gemeinde Amtsberg.

Nachdem die Gemeinderäte Anfang Juli die Tiefbauarbeiten in drei Losen vergeben und auch eine Firma für die Verlegung der Glasfaserkabel bestimmt hatten, konnte die Gemeindeverwaltung die Aufträge nun auslösen. Zuvor hatte sie noch den Ablauf der Einspruchsfrist abwarten müssen. Die bei der Ausschreibung unterlegenen Firmen hätten eine Prüfung der Vergabe beantragen können.

Chemnitzer Firma verlegt die Glasfaserkabel

Mit den Firmen und dem Planungsbüro werde nun abgesprochen, wann die Arbeiten genau beginnen können, teilte die Gemeinde mit. Die für den Tiefbau zuständigen Unternehmen kommen aus Amtsberg und Darmstadt, die Glasfaserkabel verlegt ein Betrieb aus Chemnitz.

Drei Firmen hatten sich an dieser Ausschreibung beteiligt. "Die Chemnitzer Firma bläst die Glasfaserkabel in die von den Tiefbaufirmen verlegten Leerrohre", erklärte Bürgermeister Sylvio Krause. Ein Chemnitzer Unternehmen wird zudem die Bauausführung überwachen.

Hausanschluss ist kostenfrei

Nachdem sich auf die europaweite Ausschreibung keine Firma gemeldet hatte, schrieb die Gemeindeverwaltung fünf Betriebe an, daraufhin seien Angebote eingegangen, so Krause. Rund sechs Millionen Euro investiert die Gemeinde, um fast allen Einwohnern die Möglichkeit zu geben, an das schnelle Internet mit Übertragungsgeschwindigkeiten von mindestens 50 mbit/s angeschlossen zu werden.

Der Hausanschluss ist kostenfrei. Bund und Land fördern das Vorhaben zu 90 Prozent. Die Gemeinde war die erste deutschlandweit, die die Vergabeunterlagen in dem Büro in Berlin abgegeben hat, dass die Vergabe der Fördermittel prüft, so der Bürgermeister.