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Investor plant Ferienhaus-Siedlung in Carsfeld

Glaswerk Areal des alten Glaswerks soll neu bebaut werden

Carlsfeld. 

Carlsfeld. Die Region hat sanften Tourismus verdient, sagt der Unternehmer Peter Simmel, der in Carlsfeld den Bau einer Ferienhaus-Siedlung plant. Als Fläche steht das Areal des alten Glaswerks, das bereits abgebrochen worden ist, zur Verfügung. Für den notwenigen Bebauungsplan "Altes Glaswerk Carlsfeld" hat der Eibenstocker Stadtrat mit dem Aufstellungsbeschluss im Juni grünes Licht gegeben. In der jüngsten Sitzung im Juli hat man jetzt noch die Änderung und Anpassung des Flächennutzungsplanes in der Gemarkung Carlsfeld für diesen Bereich beschlossen. "Wir haben für den Standort ein Konzept entwickelt", erklärt Peter Simmel, der von 23 bis 25 Ferienhäusern spricht. Zugegeben etwas verrückt in der Architektur, wie Simmel sagt: "Von den Wurzeln des Gebäudes her aber typisch regional." Geplant sei auch eine kleine Versorgungsstation mit Rezeption und einem Markt, wo für Carlsfeld eine kleine Lebensmittelversorgung gewährleistet wird, wie Simmel erklärt:

"Als Unternehmer hat man aus meiner Sicht auch die Verpflichtung"

"Mit den ortsansässigen Bäckern und Fleischern arbeiten wir liebend gern zusammen. Wir wollen sie stärken, anstatt sie zu schwächen." Die Höhe der Investition habe man bei diesem Projekt noch nicht zu Ende kalkuliert. Fakt ist, man spricht von einem Millionen-Betrag. "Ich hatte in meinem Leben sehr viel Glück, wofür ich auch dankbar bin. Als Unternehmer hat man aus meiner Sicht auch die Verpflichtung, sich um Dinge zu kümmern, die nichts mit Gewinnmaximierung zu tun haben und man muss, wenn es möglich ist dort investieren, wo es notwendig ist."

Das sind Projekt, wie in Carlsfeld, aber auch in Afrika, wo Peter Simmel eine medizinische Berufsschule für Mädchen unterstützt. "Es macht Freude und weil das so ist, mache ich das auch gerne", so Simmel, der 22 Lebensmittelmärkte hat und 1400 Mitarbeiter beschäftigt. Was ihm im Erzgebirge etwas fehlt, ist der Stolz der Menschen auf ihre Heimat, das Brauchtum und die Traditionen: "Wenn man selbst auf seine Region stolz ist, dann ist man auch attraktiv für andere, für Gäste und Touristen."