Ist das Double noch möglich?

Handball Spielerinnen aus Marienberg sind in starker Verfassung

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Ioana Anna-Maria Pocris hatt mit 13 Toren großen Anteil am Erfolg.Foto: Andreas Bauer

Marienberg. Nach zuletzt starken Leistungen dürfen die Handballerinnen des HSV 1956 Marienberg sogar vom Double träumen. Im Sachsenpokal stehen sie im Halbfinale, das Anfang April für sie ein Auswärtsspiel beim HV Chemnitz II bereithält. Und in der Sachsenliga liegen sie als Dritter immer noch in Reichweite der Tabellenspitze. Lediglich drei Punkte beträgt der Rückstand auf die führende HSG Neudorf/Döbeln, denn die HSV-Damen konnten ihre Bilanz zuletzt mit einem souveränen Heimsieg auf 24:12 Zähler ausbauen.

Einige müssen zweimal ran

Beim 26:20 gegen den SV Plauen-Oberlosa hatten die Erzgebirgerinnen nur in der ersten Halbzeit leichte Probleme - bis zum 8:8 verlief die Partie ausgeglichen. Da waren dem Gastgeber zeitweise die Personalprobleme anzumerken.

"Uns fehlen derzeit vier Spielerinnen mit Bänderrissen. Dadurch sind einige, die zuvor in der zweiten Mannschaft spielen, häufig doppelt im Einsatz", erläutert Trainer Stefan Süßmilch die Situation. Umso stolzer war der Coach auf den Auftritt seines Teams in der zweiten Halbzeit. Nachdem die Marienbergerinnen schon die letzten beiden Tore vor der Pause zum 10:8 erzielt hatten, bauten sie ihren Vorsprung nach dem Seitenwechsel auf 15:10 aus und ließ sich nicht mehr einholen.

Mit 13 Toren hatte Ioana Anna-Maria Pocris großen Anteil am Erfolg. Nicht umsonst liegt sie an der Spitze der Torjägerinnenliste.