Jägerschaft zählt 200 Mitglieder

Verein Menschen im Westerzgebirge besinnen sich wieder auf Natur

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Andrè Pöschl ist Vorsitzender der Jägerschaft Westerzgebirge. Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Der Jägernachwuchs ist gesichert. Jedes Jahr werden Jäger ausgebildet, erklärt Andrè Pöschl, der Vorsitzende der Jägerschaft Westerzgebirge. Was den 49-jährigen besonders freut ist, dass auch junge Leute Interesse haben: "Die Vertretern werden immer jünger und man besinnt sich wieder auf die Natur. Die Jüngsten sind 15 Jahre und die Ältesten 60 Jahre. Der Durchschnitt liegt bei 30 Jahren."

"Waldgerecht und nachhaltig"

Die Jägerschaft Westerzgebirge zählt aktuell 200 Mitglieder. Die traditionelle und brauchtumsgerechte Jagd ist es, wofür sich der Verein einsetzt. "Das Ganze unter Berücksichtigung der Lebengrundlagen, waldgerecht und nachhaltig", fügt Pöschl hinzu, der auch ganz klar sagt: "Wir sind gegen ein sinnlosen töten von Wild ohne jeden Grund. Die Erhaltung der Wildarten und der Naturschutz liegen uns am Herzen."

Dabei spielen Anstand und Jagdethik eine ganz wichtige Rolle. Einen der Höhepunkte im Vereinsleben der Jägerschaft Westerzgebirge gab es jetzt mit dem 19. Jägerfest, das im Kurpark von Bad Schlema gefeiert wurde. Dort hat man sich präsentiert, es gab eine Falkner-Schau und eine Jagdhunde-Präsentation.