Jakobsweg Silberberg errichtet Wahrzeichen

Interessenkreis Zum Gipfelkreuz mit der gelben Muschell

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Die Interessenkreis Jakobsweg Silberberg in Grünhain und das Gipfelkreuz auf der Halde in Aue-Alberoda. Foto: Leischel

Aue-Alberoda Seit dem 2. Dezember grüßt ein Gipfelkreuz auf der rekultivierten Halde 296 am Autobahnzubringer in Aue-Alberoda. Das silberne Gipfelkreuz ist ein Beitrag der Großen Kreisstadt Aue, welches zum Auer Holzbildhauersymposium 2014 vom Künstler Paul Brockhage geschaffen wurde, um auf dem hier verlaufenden Jakobsweg Silberberg hinzuweisen. Dafür gilt auch dem Auer Oberbürgermeister Heinrich Kohl großer Dank, der für dieses Vorhaben alle Unterstützung zugesagt hatte. Das dies erst jetzt aufgestellt wurde, lag an den späteren Uneinigkeiten über das Wegerecht und dem Eingriff in die sanierte Halde. Diese sind nun aus der Welt geschaffen und nun grüßt das 6 m hohe Kreuz mit der eingearbeiteten Jakobsmuschel die Pilger und Wanderer. "Die Idee des Kreuzes kam von Gerd Lauckner, der mit Erhard Kühnel gemeinsam, den Jakobsweg Silberberg mit der gelben Muschel ausschilderte und weiter ausbaut", informiert Heinz Poller. Mit einem Gottesdienst in der Hospitalkirche wurde am 12. Juli.2014 der Jakobsweg Silberberg feierlich eröffnet. Damals führte der Pilgerweg von Lößnitz, Aue-Alberoda weiter über Bad Schlema bis Schneeberg. Inzwischen ist er bis nach Annaberg-Buchholz verlängert worden. Nun verläuft er von Annaberg-Buchholz-Schlettau-Elterlein-Grünhain-Lößnitz-Aue-Alberoda-Bad Schlema-Schneeberg-Kirchberg bis man auf dem "Jakobsweg Vogtland" trifft, wo es nur noch 2.435 Kilometer bis nach Santiago de Compostela sind.

Der 64 km lange Jakobsweg Silberberg ist das erzgebirgische Teilstück des sächsischen Jakobsweges an der Frankenstraße. Damit gehört er zum Wegenetz der Deutschen Jakobusgesellschaft und gehört zum "Weltkulturerbe Jakobsweg".

Weitere Infos über den Jakobsweg-Silberberg unter www.jakobsweg-silberberg.de.