Jakobsweg Silberberg soll nach Tschechien führen

PilgerWeg Kreuz auf der Bergbauhalde geweiht

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Ulrich Kauk, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Bad Schlema - Wildbach (re.) und Diakonatshelfer Erwin Tietze haben das Pilgerkreuz geweiht. Foto: Ralf Wendland

Aue. Die Interessengemeinschaft Jakobsweg Silberberg hat sich ein Ziel gesteckt. Fürs kommende Jahr haben sich die Initiatoren Gerd Lauckner und Erhard Kühnel vorgenommen, Kadan, die tschechische Partnerstadt von Aue, an den Weg anzuschließen. Bis Annaberg-Buchholz ist der Jakobsweg Silberberg bereits ausgeschildert.

Weihe nach einem Jahr

Jetzt will man von Kadan aus die Lücke ins Erzgebirge schließen. Lauckner ist optimistisch, dass dieses Vorhaben gelingen wird. Lange hat es auch gedauert, bis das Pilgerkreuz auf der ehemaligen Bergbauhalde 296 in Aue-Alberoda aufgestellt worden ist und jetzt, nach knapp einem Jahr, hat das Kreuz die Weihe erfahren. Gestaltet wurde es von Paul Brockhage und zwar 2014 im Rahmen des Auer Holzbildhauersymposium. Für das Projekt hat man fast 20.000 Euro aufgewendet.

Entlang der alten Handelsstraßen

Über die Leader-Region Westerzgebirge sind Fördermittel in Höhe von 13.000 Euro geflossen. Das Pilgerkreuz ist so hoch oben auf der Halde weithin sichtbar. Der Jakobsweg Silberberg führt entlang der alten Handelsstraßen und zwar über 64 Kilometer durch das Erzgebirge ins Vogtland.

Er ist Teil des rund 2600 Kilometer langen Weges nach Santiago de Compostela.