Japaner verstärkt das Team des EHV Aue

Handball Hiromi Tsuyama geht in der neuen Saison im Erzgebirge auf Torjagd

Lößnitz. 

Lößnitz. Die Handballer des EHV Aue haben sich für die neue Saison personell verstärkt. Mit Hiromi Tsuyama gehört jetzt auch ein Japaner zur Mannschaft. Wie Manager Rüdiger Jurke erklärt, wollte Hiromi Tsuyama unbedingt nach Aue: "Er wird das Team gut verstärken. In der Breite denke ich haben wir sogar eine bessere Mannschaft am Start, als letzte Saison. Wenn alle gesund und verletzungsfrei bleiben, sind wir gut aufgestellt", so Jurke.

Dass die Saison im Oktober startet, befürwortet Rüdiger Jurke schon aus dem Grund, weil man eine angemessene Vorbereitungszeit hat. Zum Thema Abstand- und Hygieneregeln in der Saison sagt Jurke: "Wir müssen drei Hygienekonzepte vorlegen. Das erste ist genehmigt, sodass wir trainieren können. Seitens des EHV Aue waren auch alle beim Corona-Test. Das zweite ist das Zuschauer-Hygienekonzept. Dass werden wir allerdings erst jetzt Anfang September ausarbeiten, denn vorher macht es keinen Sinn, da sich die Vorschriften immer noch ändern können. Da muss man Grundlinien haben, wie verschiedene Eingänge, Abstände und Mundschutz, das ist klar, aber das konkrete Konzept reichen wir dann ein, wenn die Regeln definiert sind." Jurke hofft, dass mindestens 600 Zuschauer in die Erzgebirgshalle reindürfen bei den Spielen.

Durch die Reduzierung der Zuschauerzahl hat man natürlich finanzielle Einbußen, was die Tickets angeht. "Es ist aber ein Programm aufgelegt worden, dass bis 80 Prozent davon ersetzt werden", erklärt der Manager. Der dritte Punkt, wo man zurückstecken muss, ist im Catering-Bereich. Weniger Zuschauer bedeuten auch dort weniger Einnahmen. Und, so Jurke, auch Hygienekonzepte kosten Geld. Bezogen auf den Wettkampfbetrieb könne es passieren, dass die Mannschaft vor jedem Spiel auf Corona getestet werden muss. Bei 38 Spielen wäre das eine ordentliche Summe Geld. Jurke spricht von rund 50.000 Euro, die man in die Hand nehmen müsste, wenn das wirklich so umgesetzt wird. Das sollen die Vereine aus eigener Tasche zahlen. Da gibt es noch Gesprächsbedarf, so Jurke.