Jeder will ins "Zwergenland"

Betreuung Erhöhte Nachfrage nach Kita-Plätzen in Schönbrunn

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Die Kindertageseinrichtung "Zwergenland" in Schönbrunn während der Bauarbeiten im vergangenen Jahr. Dieses Jahr werden die Arbeiten abgeschlossen. Foto: Sandra Häfner

Schönbrunn. Aufgrund des hohen Bedarfs nach einem Betreuungsplatz in der sanierten Kindertagesstätte "Zwergenland" in Schönbrunn ist die Betriebserlaubnis der Einrichtung auf 90 Kindergartenplätze erhöht worden, die in dem Wolkensteiner Ortsteil jetzt zur Verfügung stehen.

Aufgrund der großen Nachfrage der Eltern wurde in der Tagesstätte in diesem Jahr eine weitere Kindergartengruppe für derzeit elf Mädchen und Jungen eröffnet, berichtete Wolkensteins Bürgermeister Wolfram Liebing im Stadtrat. Das Gremium musste über die Möblierung des Raumes entscheiden, in dem die zusätzliche Gruppe untergebracht worden ist.

Ein neues Mobiliar muss her

"Für das neue Gruppenzimmer fehlte das gesamte Mobiliar", heißt es in dem Beschlussvorschlag der Verwaltung. Der Mehrbedarf an Plätzen bedeute auch einen Mehrbedarf an Möbeln, erklärte Wolfram Liebing. Und fügte hinzu, dass die Kita in diesem und im nächsten Jahr sehr gut ausgelastet sei. Es gebe sehr viele Anmeldungen.

Drei Firmen hatten für die Möblierung des Raumes ein Angebot abgegeben, das wirtschaftlich günstigste in Höhe von rund 30.000 Euro kam von einer Firma aus Gelenau. Sie erhielt den einstimmigen Zuschlag der Stadträte. Die Kostenschätzung für die Möbel hatte etwa 34.000 Euro betragen.

Ziel für dieses Jahr: Sanierung abschließen

Die Stadt will in diesem Jahr zudem die Sanierung des "Zwergenlandes" endgültig abschließen. In den vergangenen Jahren war die Einrichtung für rund zwei Millionen Euro komplett erneuert worden. Zunächst waren das Dach und das Obergeschoss umgebaut worden, im vergangenen Jahr kamen das Erdgeschoss und der Keller an die Reihe.

Für den insgesamt dritten Bauabschnitt stehen dieses Jahr etwa 64.000 Euro bereit. 32.000 Euro steuert der Freistaat Sachsen bei, 29.000 Euro kommen aus Eigenmitteln der Stadt, den Rest zahlt der Landkreis.