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Job-Speed-Dating soll es nun öfter geben

Fachkräfte Arbeitgeber müssen sich etwas einfallen lassen

Aue. 

Aue. In Zeiten, wo in den Unternehmen überall händeringend Fachkräfte gesucht werden, müssen sich Arbeitgeber etwas einfallen lassen, um Personal zu binden. Das es nicht einfach ist, geeignete Fachkräfte zu finden, das bekommt man auch bei der Johanniter-Unfallhilfe im Kreisverband Erzgebirge zu spüren. Steffi Langer ist bei der Johanniter-Unfallhilfe verantwortlich für die Personalentwicklung.

Der Bedarf ist hoch

Wie sie erklärt, beschäftige man aktuell 681 hauptamtliche Mitarbeiter im Kreisverband. Der Bedarf an Fachkräften ist, wie in vielen anderen Unternehmen der Region auch, hoch. Woran es fehlt, sind zusätzliche Pflegefach- und Pflegehilfskräfte, Mitarbeiter im Rettungsdienst und Fahrer für Personenbeförderung.

"Wir legen Wert auf ausgebildete Fachkräfte. Es kommt immer ein bisschen darauf an, in welchem der drei Bereiche, aber grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit, sich berufsbegleitend ausbilden zu lassen und sich fit zu machen für den Berufsalltag", sagt Steffi Langer. Bei der Gewinnung von Personal geht man bei den Johannitern jetzt einen neuen Weg. Das Zauberwort heißt "Job-Speed-Dating".

Hürden erschweren die Veränderung

Steffi Langer: "Die meisten Fachkräfte haben Arbeit. Sich zu verändern ist oftmals der Wunsch, doch wenn dabei kleine Hürden entstehen, bleibt meist alles beim Alten. Eine Hürde kann schon die schriftliche Bewerbung sein. Deshalb gab es die Überlegung zum Job-Speed-Dating." Dort geht es darum, mit den Leuten einfach unkompliziert ins Gespräch zu kommen. "Man kann sich als Arbeitgeber vorstellen und genauso auch der Bewerber. Man lernt sich gegenseitig kennen. Was wir bei den Gesprächen gemerkt haben, die Leute gegen relaxter an die ganze Sache heran", erzählt Langer und ergänzt: "Diese Form der Bewerbung kommt besser an, als wir gedacht haben."

Philip Kattermann aus Zschorlau hat zwar noch keine konkrete berufliche Vorstellung, doch die Tätigkeit bei den Johannitern findet er durchaus spannend. Beim ersten Anlauf zählte man 22 Besucher in der Auer Geschäftsstelle. Was bereits feststeht, es werden aus dem Job-Speed-Dating heraus zwei Einstellungen vorgenommen Weitere Unterlagen sind in der Prüfung. Der Plan sieht so aus, dass man das Job-Speed-Dating zukünftig regelmäßig durchführen möchte.



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