Johanngeorgenstadt: Feuertaufe im Winter gemeistert

Nordische Kombination WSV zieht positives Resümee zum Continentalcup

Johanngeorgenstadt. 

Johanngeorgenstadt. Nach langer Zeit hat der WSV Johanngeorgenstadt am vergangenen Wochenende endlich mal wieder einen internationalen Wettbewerb ausgetragen. Die Bergstadt war Gastgeber für die Laufwettbewerbe des FIS-Continentalcups, der als 2. Liga gilt, der Nordischen Kombination. Hintergrund war der Schneemangel, der auf der ursprünglich geplanten Laufstrecke herrschte. Und so kam der VSC Klingenthal, der in der Vogtland-Arena Gastgeber für die Springen war, auf den WSV zu und bat um Hilfe.

Wettergott hatte Einsehen

Die Aufregung war groß, weil ein Rennen dieser Größenordnung und dieser Bedeutung natürlich nicht einfach mal so nebenbei gemacht wird. Letztendlich aber kamen die Mitglieder des WSV zu einer ganz neuen Erkenntnis: "Es war sogar einfacher als ein Schwibbogenlauf", sagt der Pressesprecher des WSV, René Eska und begründet das auch: "Es ist einerseits ein überschaubares Starterfeld, die Sportler wissen genau, was sie tun haben und das machte es für uns als Organisatoren wirklich sehr einfach." Schön sei gewesen, dass selbst der Wettergott ein Einsehen hatte und ausreichend Schnee schickte, sodass Streckenchef Bernd Gündel seinerseits das Beste geben konnte und die Wettkampfstrecke den hohen Anforderungen entsprach.

"Der Startgarten muss beispielsweise eine bestimmte Größe haben, zudem muss das Streckenprofil eingehalten werden, denn die Höhenmeter sind genau festgelegt", nennt Eska zwei Dinge, die man nicht einfach aus den Augen verlieren konnte. Insgesamt waren zirka 40 Kampfrichter des WSV an beiden Tagen im Einsatz. Am Sonntag waren die meisten richtig traurig, weil der Staffelwettbewerb ersatzlos ausfiel und damit das Abenteuer vorzeitig beendet wurde.