Johanniter beleben alten Bahnhof

Wechsel Oelsnitzer Gebäude wird künftig als Jugendclub genutzt

johanniter-beleben-alten-bahnhof
Matthias Groschwitz, Bürgermeister von Hohndorf, Martin Lindenhayn, der Leiter des neuen Ragga, Bernd Birkigt, Bürgermeister von Oelsnitz und Erik Schreier, Kreisvorstand des Johanniter-Kreisverbandes Erzgebirge (v.li.) im Jugendhaus "Ragga". Foto: R. Wendland

Oelsnitz. Im ehemaligen Bahnhofsgebäude in Oelsnitz, das schon während der Landesgartenschau vielseitig genutzt worden ist, zieht jetzt wieder Leben ein. Die Räumlichkeiten werden künftig vom neuen Jugendclub "Ragga" genutzt. Der Jugendclub, der bisher im Areal der Christuskirche angesiedelt war, stand nach dem Weggang des Chemnitzer Vereins Projekt Zukunft Ende 2017, ohne Träger da.

Neuer Träger ist gefunden

Diese Aufgabe hat die Kreisverband Erzgebirge der Johanniter-Unfallhilfe übernommen. Zwei Kommunen teilen sich den Sachkosten-Zuschuss. Wie Bernd Birkigt, Bürgermeister von Oelsnitz erklärt, spreche man dabei jährlich von 9.000 Euro, die man sich mit der Gemeinde Hohndorf teilt. Heizung, Strom und Wasser, dafür wird das Geld bereitgestellt. Die Miete wird gestützt. "Wir sind froh, dass es in der Form gelingt, weiterhin einen Jugendclub in Oelsnitz zu etablieren", so Birkigt.

Und da man mit den Räumlichkeiten fast auf der Grenze zwischen Oelsnitz und Hohndorf liegt, hofft man, das Jugendliche beider Kommunen im neuen Ragga einen Anlaufpunkt für sich sehen. Gut 190 Quadratmeter stehen an Fläche zur Verfügung. "Es gab die Anfrage von Jugendlichen. Da aber in Hohndorf keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, haben wir den Kontakt mit Oelsnitz gesucht", erklärt Hohndorfs Bürgermeister Matthias Groschwitz.

Die Verantwortung im Jugendclub trägt künftig Martin Lindenhayn. Der 26-Jährige Glauchauer hat einige Erfahrung in der Jugendsozialarbeit. Ende Februar will man den Jugendclub im Rahmen eines Tages der offenen Tür offiziell einweihen.