Johanniter erhalten erneut das Spenden-Siegel

Siegel Transparenz und ein gewissenhafter Umgang mit Spenden haben oberste Priorität

Aue. 

Aue. Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat erneut das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) erhalten. Dieses bescheinigt den gewissenhaften und verantwortungsvollen Umgang mit Geldern, die der Hilfsorganisation von Spendern anvertraut worden sind. Die Johanniter-Unfall-Hilfe unterzieht sich seit 2004 erfolgreich dieser Prüfung. "Transparenz und ein gewissenhafter Umgang mit den uns anvertrauten Spenden haben für uns oberste Priorität", sagt Ingo Reichel, Mitglied des Kreisvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe im Erzgebirge. In Zwönitz hat der Kreisverband Erzgebirge der Johanniter-Unfall-Hilfe in der Gustav-Adolf-Zeidler-Straße einen Neubau realisiert. Im Obergeschoss entsteht derzeit das Lacrima, ein Trauerzentrum für Kinder und Jugendliche. Damit schafft man einen Ort zum Trauern für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 4 bis 24 Jahren. Für Betroffene ist das Angebot kostenfrei. Finanziert wird Lacrima durch Spenden. Finanzielle Unterstützung benötigt auch das ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Helfer beispielsweise im Katastrophenschutz, in der Kinder- und Jungendarbeit und in der Hospizarbeit. Engagiert sind die Johanniter auch in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen und im Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.