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Jokertore bringen Sieg für Veilchen

Fußball FC Erzgebirge Aue gewinnt gegen Holstein Kiel

Aue. 

Aue. Ein Sonntagsschuss aus spitzem Winkel durch Emmanuel Iyoha und ein Last-Minute-Tor vom eingewechselten Dimitrij Nazarov hat dem FC Erzgebirge Aue den dritten Saisonsieg gebracht. Die Veilchen siegten mit 2:1 gegen Holstein Kiel.

Einige Chancen

Erneute rotierte Daniel Meyer in der Aufstellung: Robert Herrmann und Christian Tiffert mussten auf der Bank Platz nehmen. John-Patrick Strauß und Luke Hemmerich standen gar nicht im Kader. Dafür rückten Steve Breitkreuz, Calogero Rizzuto, Sören Bertram und Philipp Riese in die Startelf.

Seitens der Störche dürfte die Erleichterung groß gewesen sein, weil Spielmacher Jae-Sung Lee seine Knieprobleme überwunden hatte und zum Aufgebot gehörte. Die Gastgeber fanden vor 7.500 Zuschauern im Erzgebirgsstadion zunächst besser in die Begegnung, machten in den ersten Minuten ordentlich Druck. Zumindest in der ersten Halbzeit war es jedoch eher der Sturm im Wasserglas. Chancen gab es für die Veilchen einige, doch Zählbares kam nicht heraus. Die Kieler hingegen hatten kaum Möglichkeiten zur Entfaltung, denn in der Abwehr rührten die Lila-Weißen ordentlich Beton an. Die Gäste kamen nicht zum Abschluss. In der 41. Minute fand Kiel dann aber die Lücke. Alexander Mühling brachte sein Team quasi mit dem ersten Torschuss in Führung.

In den ersten zwanzig Minuten der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild: Dann aber kam die richtige Entscheidung. Wechsel im Sturm der Veilchen Emmanuel Iyoha kam für Pascal Testroet ins Spiel. Nach drei Minuten erzielte der 20-Jährige den Ausgleichstreffer und macht damit zugleich sein erstes Tor im Veilchen-Trikot.

Gelb-Rot für Schindler

In der 85. Minute wurde es für die Störche richtig bitter. Gelb-rot für den erst eingewechselten Kingsley Schindler. Zunächst gab es von ihm im Laufduell einen Ellenbogencheck gegen Clemens Fandrich, nur zwei Minuten später blockte er den daraus resultierenden Freistoß mit dem Arm. Logische Konsequenz: Der Unparteiischen Michael Bacher, für den es erst das zweite Spiel im deutschen Fußball-Unterhaus seiner Schiedsrichter-Karriere war, zückte Gelb-Rot. Von da an lief es für die Veilchen perfekt: Auch der zweite Joker stach. Dimitrij Nazarov traf zum 2:1 und setzte den Schlussstrich unter eine aufregende Partie.



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