Jubiläum in Marienberg: Mineralienbörse lädt zu funkelnden Entdeckungen ein

Faszination für die Wunder der Natur

Lauterbach

Am 7. Februar feiert die Mineralienbörse in Marienberg ihren 20. Geburtstag. Das Team der Baldauf Villa blickt dem Jubiläum mit großer Freude entgegen.

Öffnungszeiten und Einladung an Besucher

So sind am Samstag, den 7. Februar von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag, den 8. Februar von 10 bis 16 Uhr alle Interessierten dort herzlich willkommen.

Langjährige Aussteller der Börse

Sieben der in diesem Jahr gemeldeten 25 Aussteller bereichern die Börse von Anfang an.

Thomas Pergelt – Sammelleidenschaft seit der Kindheit

Einer von ihnen ist Thomas Pergelt aus Lauterbach. Schon als Zwölfjähriger faszinierten ihn die Wunder der Natur.

Farbenfrohe Schätze aus der Heimat

„Ich staune immer wieder, wozu sie imstande ist und welche Schätze sie für uns bereit hält“, so der 68Jährige. Sein Fundus an farbenfrohen, funkelnden und glitzernden Schönheiten aus den Tiefen der Heimat ist beachtlich.

Das „Ste-Zimmer“ – Workshop im eigenen Haus

Zu sammeln, schneiden, schleifen und polieren ist seit Jahrzehnten schon sein Hobby. In seinem Haus hat er sich dazu das sogenannte „Ste-Zimmer“ eingerichtet.

Ursprung der Sammelleidenschaft

Der Ursprung dieser Sammelleidenschaft mag in seinem Großolbersdorfer Elternhaus – einem früheren Huthaus – liegen. Auf dem dazugehörigen Haldengrundstück fand er Steine, die anders als die gewöhnlichen aussahen.

Erste Funde und frühe Förderung

„Ihre Farbe war fleischrot. Ich erfuhr, dass es sich dabei um Baryt, bekannt als Schwerspat, handelte. Bei der Kartoffelernte fand ich zudem kleine spitze blaue Steinsplitter. Meine Neugier war vollends geweckt. Manchmal durfte ich mit den Erwachsenen sogar ein Stück mit in den Stollen hinein“, erinnert sich Thomas Pergelt lächelnd.

Gemeinsame Ausflüge und Entdeckungen im Erzgebirge

Heute ist Thomas gern mit seinem Freund Wolfgang Fritzsche unterwegs, um beispielsweise Amethyste, Baryte und Flourite aufzuspüren. „Es gibt im Erzgebirge noch viele Vorkommen. Manchmal haben wir Glück und dürfen graben, vorausgesetzt, der Grundstückseigentümer ist einverstanden. Finden wir dann etwas, ist das ein unbeschreibliches Erlebnis“.

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