Julien aus Grießbach wagt sich auf große Bühne

Volksmusik 14-jähriger eifert mit Erfolg "Hutzenbossen" nach

julien-aus-griessbach-wagt-sich-auf-grosse-buehne
Julien Rauer spielt Akkordeon, Gitarre, Mundharmonika sowie Keyboard und ist obendrein ein guter Sänger. Foto: Andreas Bauer

Grießbach. "Musik hat mich schon immer begeistert", sagt Julien Rauer. Schon als Kind habe er versucht, Töpfen interessante Töne zu entlocken. Aus dem schlagenden Löffel wurde bald ein richtiges Instrument. Seit der zweiten Klasse spielt der inzwischen 14-jährige Grießbacher Akkordeon, auch mit dem Keyboard kann er bestens umgehen. Dass sich dazu auch noch die tolle Stimme gesellt, überrascht den jungen Künstler nicht: "Mein Opa machte auch schon Musik. Ich glaube, ich habe das von ihm geerbt."

Genauso wie der Schüler darf sich das Publikum über Volksmusik freuen, denn inzwischen präsentiert Julien Rauer seine Lieder auch der Öffentlichkeit. "Es ging los mit einer kleinen Runde zu Heiligabend", erzählt er. Anfangs hörte nur die Familie zu, später kamen Freunde dazu, denn der junge Grießbacher wagte sich auch bei Geburtstagsfeiern mit seinen Instrumenten ins Rampenlicht.

2015 kam es dann zu einem besonderen Moment:

Als seine Lieblingsband, die "Hutzenbossen", ihr zehnjähriges Bestehen feierten, wagte er sich auf die große Bühne. Vor mehr als 400 Leuten sagte er, "ich habe noch ein Ständchen", und legte los. Es war der erste von vielen großen Auftritten.

An die große Bühne hat sich Julien Rauer fast schon gewöhnt. Eine gewisse Aufregung mag er nicht verleugnen. "Aber sobald ich angefangen habe, geht es mit der Nervosität." Allein im vergangenen Jahr kamen 42 Auftritte zusammen. Meistens hat Julien Rauer dabei einen Partner an seiner Seite. Zusammen bilden sie "De Berscheln", die sich auch fürs neue Jahr viel vorgenommen haben.