Junge Abenteurer wollen hoch hinaus

Aktion Melanie Wirth und Robert Mittag erklimmen Tansanias höchste Berge

Melanie Wirth aus Callenberg und Robert Mittag aus Johanngeorgenstadt gehen auf große Abenteuertour und das für den guten Zweck. Das Paar wird dafür in Tansania unterwegs sein: "Da wir beide begeisterte Sportler sind, wollen die zwei höchsten Berge Tansanias, den Mount Meru mit 4.565 Meter und den Kilimandscharo mit 5.895 Meter besteigen", so Melanie Wirth, die gerade an der Berufsakademie Breitenbrunn ihr Studium der Sozialpädagogik abgeschlossen hat. "Für jeden Höhenmeter wollen wir einen Euro sammeln", stellt sie in Aussicht. Im besten Fall kommen dafür also 10.460 Euro zusammen. Das Geld soll dem Verein "Sonnenstrahl" aus Dresden zugute kommen. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Familien während der gesamten Krankheitsphase psychologisch, wie auch sozialpädagogisch zu betreuen.

"Ich hatte 2013 selbst ein Schlüsselerlebnis mit der Krankheit Krebs und bin dabei auf den Sonnenstrahl e.V. aufmerksam geworden", so Robert Mittag. Er war sofort von der Arbeit des Vereins angetan. So reifte die Idee sich dafür stark zu machen. Und so ging der Johanngeorgenstädter im vergangenen Jahr auf Radtour. "Mit einem Freund bin ich Richtung Italien gestartet." Melanie Wirth war von dem Ansatz ihres Freundes, der dabei insgesamt 3.031 Kilometer zurücklegte begeistert. "Da das Projekt im Gemeinwesen einen sehr positiven und bleibenden Eindruck hinterlassen hat, wurde das angestrebte Ziel von 3.031 Euro übertroffen, sodass am Ende eine Summe von 5.111 Euro zusammen kam." Das gemeinsame Prokjekt Tansania schoben die beiden bereits Anfang dieses Jahres an. "Wir haben uns getrennt vorbereitet", sagen sie. Denn Robert Mittag arbeitet mehrer Monate lang in Südtirol: Seine Vorbereitung bestand aus Bergwandern und Ausdauerschulung. Die Fitness stand auch bei Melanie im Vordergrund: "Fahrrad fahren, Klettern, Laufen und Skirollertraining", zählt sie auf. Nun sind beide sechs Wochen unterwegs, ehe sie am 15. Dezember zurückkommen wollen.