Junge Leute reden über Gott und die Welt

Missio-Camp Aktion zieht wieder junge Leute in die Strobel-Mühle

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Jasmin Gerlach zeigte einigen Mädchen des Missiocamps, wie Teppiche geknüpft werden. Foto: Jan Görner

Pockau. Das Missio-Camp lockt seit Jahren junge Leute mit den verschiedensten Angeboten in die Pockauer Strobel-Mühle. Das wird gemeinsam von evangelischen Jugend Marienberg und dem CVJM Strobel-Mühle organisiert.

Am Freitag ist die diesjährige Veranstaltung zu Ende gegangen. Knapp 250 Teilnehmer im Alter zwischen 14 und 22 Jahren haben sich das nicht entgehen lassen. Mit der großen Resonanz zeigte sich der Leiter des Camps Thomas Friedemann sehr zufrieden. Gesprochen wird im Camp unter dem Motto "Die Welt ist nicht genug" buchstäblich über Gott und die Welt.

Vom Teilnehmer zum Betreuer

Viele der Teilnehmer kennen sich mittlerweile und freuen sich schon lange vorher darauf, endlich wieder ihre Freunde zu treffen und gemeinsam ihre Zeit zu verbringen. Aus vielen ehemaligen Bewohnern sind mittlerweile Betreuer geworden. Michael Frohs aus Lengefeld ist einer von ihnen. Wie so viele andere schätzt er die Gemeinschaft hier im Camp und möchte nun davon etwas weitergeben.

Zum Programm zählte wie immer eine Vielzahl von Workshops. Dabei ging es sportlich zu beim Volleyball und bei verschiedenen Kräfte zehrenden Wettbewerben. Die jungen Leute konnten aber auch ihre Kreativität unter Beweis stellen, lernen wie Teppiche geknüpft, Kuchen gebacken oder Songs geschrieben werden. Sogar einen Campchor hat es wieder gegeben.

Vom Ruhrgebiet nach Sachsen

Die Teilnehmer kommen vor allem aus der näheren Umgebung. Allerdings nimmt so mancher dafür auch eine längere Anreise in Kauf. "Wir haben auch Leute aus Dresden, dem Ruhrgebiet und anderen Teilen des Landes bei uns zu Gast", so Thomas Friedemann.