Junge Leute sorgen für "Trubel in der Poche"

Verein Kulturverein möchte die Stadt bereichern

Schneeberg. 

Schneeberg. Im Siebenschlehener Pochwerk in Schneeberg gibt es eine Menge Interessantes zu entdecken. Der noch junge Kulturverein "Trubel in der Poche", der auf Initiative von Franziska Heinze, Lars Dahlitz, Thekla Nowak und Markus Weber im März ins Leben gerufen wurde, nutzt Räumlichkeiten dort - zum einen ein Atelier und zum anderen eine Holzwerkstatt. "Das Pochwerk ist aus unserer Sicht leider etwas dürftig belebt. Unser Ansinnen ist es gewesen, ein Festival zu veranstalten, wo Kultur, Kunst und Kulinarik miteinander verbunden werden", erzählt die Vereinsvorsitzende Franziska Heinze. Leider musste das Vorhaben für dieses Jahr auf Eis gelegt werden aufgrund der aktuellen Situation. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so plant der Verein für den "Trubel in der Poche" einen zweiten Anlauf im Sommer 2021. Ganz untätig ist man auch in diesem Jahr nicht, so hat es ein kleines Familienfest mit Lehrpfad-Einweihung zusammen mit dem Landschaftspflegeverband Westerzgebirge gegeben und auch bei der Museumsnacht hat man sich beteiligt. Die jungen Leute, die hinter dem Kulturverein "Trubel in der Poche" stehen, haben alle in Schneeberg an der Angewandten Kunst studiert und wollen sich im Ort einbringen. Auch wenn in diesem Jahr nicht viel möglich ist, setzt man auf kleinere Aktionen und Workshops mit Voranmeldung. "Es sind Angebote von Schneeberg für Schneeberg. Wir wollen die Leute abholen und sehen uns auch so ein bisschen als Bindeglied zwischen Schneeberg und der Hochschule und wollen die Stadt bereichern", sagt Lars Dahlitz, Schatzmeister im Verein. Der 33-jährige findet die Räume im Pochwerk ideal: "Es genau das, was wir gesucht haben. Ein Ort, wo man nicht an Zeiten gebunden und insgesamt sehr flexibel ist. Wenn man an einem Projekt arbeitet, dann ist man auch schnell mehrere Tage da von 10 bis 10 und andere Tage dafür gar nicht." Info: trubel.in.der.poche@gmail.com