Jury lobt hohes Niveau

Vorlesewettbewerb Bezirksausscheid im Schloss Wildeck

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Die elf Schüler mussten sich vor Jury und Publikum beweisen. Foto: Andreas Bauer

Zschopau. Chiara Schmieder aus Chemnitz und Kristina Korndörfer aus Oberlosa werden die Region Chemnitz im Mai beim Landesfinale des bundesweiten Vorlesewettbewerbs vertreten. Dies ist das Ergebnis des Bezirksausscheids, der in dieser Woche im Zschopauer Schloss Wildeck über die Bühne gegangen ist. Wo wenige Wochen zuvor noch der Sieger des Erzgebirges ermittelt wurde, durften sich diesmal die Gewinner mehrerer Landkreise und Städte beweisen. Dementsprechend gut waren auch die Leistungen der elf Teilnehmer. "Das Niveau war wirklich hoch", lobt Silke Dost von der gastgebenden Zschopauer Stadtbibliothek.

Sechstklässler bewältigen auch schwierige Texte

Neben einem selbst ausgewählten Beitrag aus einem Buch galt es für die Sechstklässler, einen Pflichttext möglichst fehlerfrei und ausdrucksstark vorzulesen. Und der den Schülern zuvor unbekannte zweite Text hatte es durchaus in sich, da es sich um "Blauvogel - Wahlsohn der Irokesen" handelte. "Das ist eine Indianergeschichte mit vielen schwierigen Wörtern", erklärt Silke Dost. Dennoch wussten die Teilnehmer auch diese Herausforderung zu meistern, sodass die Entscheidung der vierköpfigen Jury nicht leicht fiel.

Einer der größten nationalen Schüler-Wettbewerbe

Lob hatten sich ohnehin alle Teilnehmer verdient. "Ihr nehmt die Zuhörer mit auf eine spannende Reise voller Wunder und bewegender Momente", lobte auch Zschopaus Oberbürgermeister Arne Sigmund die mutigen Schüler. Er hob die Bedeutung des Vorlesens hervor, das die Entwicklung junger Kinder fördere. Dies ist wohl einer der Gründe, warum der Vorlesewettbewerb 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ins Leben gerufen wurde. Inzwischen ist er mit jährlich 600.000 Teilnehmern einer der größten nationalen Schüler-Wettbewerbe.