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Chemnitz

Kühnhaide aus Pappkarton

Historie Weihnachtsberg erzählt ein Stück Ortsgeschichte Kühnhaides aus 1900

Kühnhaide. 

Kühnhaide. Wann immer Spaziergänger derzeit am Wohnhaus von Romeo Bräuer vorüber gehen, fällt ihr Blick unwillkürlich auf den großen beleuchteten Weihnachtsberg in einem Fenster an der Giebelseite des Hauses. Der Weihnachtsberg spiegelt ein Stück Ortsgeschichte "Kiehääds", wie die kleine Gemeinde von seinen Einwohnern liebevoll genannt wird, in der Zeit um 1900. "Ich wollte schon immer eine Winterlandschaft bauen. Und was liegt da näher, als den historischen Kern von Kühnhaide nachzubauen. Denn ich bin sehr ortsverbunden und hänge an der Kiehääd. Und da es das Motiv als historische Postkarte gibt, habe ich mich für dieses entschieden. Gerade die `Schenk`, die es leider nicht mehr gibt: Hier fand meine Schulaufnahmefeier statt und hier bin ich aus der Schule gekommen", sagte der passionierte Ortschronist und Hobby-Modelleisenbahners aus Kühnhaide.

Im April vorigen Jahres begann der 59-jährige Tischlermeister, der in seiner Freizeit unter anderem altes Weihnachtszeug mit viel Herzblut restauriert, mit dem Bau seines Projekts ausschließlich aus Pappe und Gips, hat Haus für Haus in seiner Freizeit erstehen lassen. Am Karfreitag 2017, in Kühnhaide schneite es an dem Tag gerade heftig, begann der Kühnhaidner die Szene mit dem Bau der Kirchen Zwiebel. "Ich dachte, wenn die Zwiebel gut wird, klappt der Rest auch. Jedes Jahr mache ich halt wieder neu Glitzer, den `Winterzauber`, darauf", so Romeo Bräuer.



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