• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Königsklasse zeigt volle Attacke

MotoGP Rossi siegt, Lorenzo lauert und Marquez kämpft gegen das Duo

Es ist einfach bewundernswert. Acht Rennen in der Königsklasse des Motorrennsports, in der MotoGP, und die Yamahas von Valentino Rossi und Jorge Lorenzo dominieren das Geschehen. Der 36-jährige, neunmalige Motorrad-Weltmeister aus dem italienischen Urbino siegte dreimal und Jorge aus "Malle" viermal in Folge von Jerez bis Le Mans und liegt aber zehn Punkte hinter seinem Stallgefährten. Der holte vor zwei Wochen in Assen die große Keule heraus und kämpfte seinen Widersacher nieder. Nicht von Lorenzo ist die Rede, sondern vom amtierenden Champion Marc Marquez aus dem spanischen Lleida, der nach seinem Sieg in Argentinien nicht so recht wieder Schwung hat nehmen können. Zwei zweite Plätze und zwei Ausfälle ist die nüchterne Bilanz des Honda-Überfliegers der letzten Jahre. Platz vier ist das Resultat in der Weltmeisterschaft - 74 Punkte hinter Rossi, der bisher alles gab, wie er meinte und kitzelte aus seinem 240 PS starken Arbeitsgerät alles heraus. Und die Zuschauer flippten schon aus, wenn der "Dottore" die Bühne betritt. So wird es auch am Sachsenring sein, denn von diesem Trio haben nur zwei in der MotoGP im Sächsischen gewonnen. Marquez in den letzten beiden Jahren und Rossi brachte es auf vier Siege (2002, 2005, 2006 und 2009). Trotz aller Unkerei über den zu kurzen und zu langsamen Sachsenring für die großen Boliden meinte "Vale" auch in diesem Jahr: "Der Sachsenring hat seinen besonderen Reiz. Alle Umbauten führen zum Verlust der Besonderheiten. Ich freue mich auf das Rennen und die Fans in diesem Jahr", so der Yamaha-Star. Im Moment läuft alles für ihn und natürlich auch für seinen Stallgefährten, der auch noch einmal nach der WM-Krone greifen will. Und Rossi meint zu diesem Kampf der Giganten: "WM-Rechnereien beginnen erst in den letzten drei Rennen - jetzt heißt es Attacke."



Prospekte