Kameraden für den Ernstfall gerüstet

Regionales Katastrophenübung testet die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren

Am 7. Oktober gegen 18 Uhr schrillten im Landkreis einige Sirenen. Die Betriebsfeuerwehr vom KSG Gornsdorf vor Ort und die Ortswehren von Gornsdorf, Hormersdorf, Auerbach und Thalheim wurden in das Gelände der KSG Leiterplatten nach Gornsdorf gerufen.

Bei diesem Szenario wurde ein Brand im Dachbereich eines Gebäudes in Gornsdorf mit mehreren Verletzten simuliert. Um den Produktionsablauf nicht zu beeinträchtigen, wurde eine Räumung des Gebäudes nicht durchgeführt.

Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit den örtlichen Feuerwehren mit der KSG-Betriebsfeuerwehr innerhalb des Betriebsgeländes zu testen. Die Übung wurde von Fachleuten der Feuerwehr, des Landratsamtes und der KSG beobachtet und gemeinsam auch ausgewertet. Fazit: Alle am Einsatz Beteiligten waren mit dem Verlauf der Katastrophenübung zufrieden. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit weiter zu verbessern, damit im Ernstfall alle Kameradinnen und Kameraden gerüstet sind, Menschenleben zu retten und den Verlust an Sachwerten so gering wie möglich zu halten. Im Erzgebirgskreis finden regelmäßig ähnliche Übungen statt. Sowie auch in Zusammenarbeit mit Feuerwehr, DRK und Katastrophenschutz, die das Können und die Einsatzbereitschaft der Rettungsmannschaften unter Beweis stellen. Es müssen erst Verletzte geborgen werden, das im Brand stehende Gebäude gelöscht werden. Die vielen Zuschauer, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen, waren stets beeindruckt von den Leistungen der teilnehmenden Rettungskräfte.

Seit Mai können darüber hinaus alle Feuerwehren aus dem Erzgebirgskreis die Angebote des Schulungszentrums in Pfaffenhain kostenfrei nutzen.

Zudem dürfen auch Feuerwehren außerhalb des Erzgebirgskreises die Anlage nach Anmeldung in Anspruch nehmen. mb/al