Kampf und Spannung bis zum Abpfiff

Fußball Veilchen gewinnen 2:1 gegen das Kleeblatt

Aue gegen Fürth war das Montag Spiel zum Abschluss des 27. Spieltages. Foto: Alexander Gerber

Aue. Durch eine super erste Halbzeit und eine kämpferische zweite Hälfte hat sich der FC Erzgebirge Aue am Montagabend unter Flutlicht drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geholt. Die Partie gegen das Kleeblatt vor 8700 Zuschauern endete 2:1. Damit sind die Veilchen seit sechs Spielen ungeschlagen und haben auch ihre Ergebnisstatistik gegen die SpVgg Greuther Fürth aufgebessert.

Allerdings machten es die Veilchen spannend bis zum Schluss. In der ersten Halbzeit, in der die Gäste sogar durch Tore von Pascal Köpke (34.) und Malcom Cacutalua (42.) in Führung gingen, ließen die Veilchen die Spielvereinigung kaum ins Spiel kommen. "Wir haben heute einiges geliefert, aber es war auch nicht alles Gold, was glänzte. Aber wir haben so gut, wie nix zugelassen", sagte Kapitän und Torwart Martin Männel. Will man in dieser ersten Halbzeit etwas kritisieren, kann es nur die Chancenverwertung sein. Weil zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt verstrichen sind, wurde es nach der Pause noch einmal richtig spannend.

Eine überraschende Aufstellung

Greuther Fürth gelang in der 86. Minute durch Khaled Narey sogar noch der Anschlusstreffer. "Herzkaspergefahr" nannte Kapitän Männel das, was in den letzten Minuten der Partie geschah. "Wir hätten uns das auch gern erspart", gab der Kapitän zu: "Für uns war egal wie, wir wollten dieses Spiel gewinnen." Eine Überraschung gab es bei der Aufstellung: Routinier Christian Tiffert rückte in die Abwehrreihe.

Die Entscheidung dazu sei in einem Vier-Augen-Gespräch gefallen: "Der Trainer hat mit gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte. Und ich habe gesagt, ja versuchen wir es." Auch auf dieser Position avancierte der 36-Jährige zu einem der Besten auf dem Platz. Die Länderspielpause nutzen die Veilchen am Freitag 15 Uhr für ein Testspiel gegen FK Mladá Boleslav.

Mehr zum Verein gibt es auf der Themenseite "FC Erzgebirge Aue" auf blick.de zu lesen.