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Kampfgeist nicht belohnt

Fußball FC Erzgebirge Aue und Hansa Rostock trennen sich torlos

Mit einem torlosen Unentschieden ist das erste Ostderby des FC Erzgebirge Aue ausgegangen. Die Veilchen zeigten am Samstag zwar eine couragierte Leistung gegen Hansa Rostock, konnten aber letztendlich nicht für das Spielentscheidende Tor sorgen.

Die 11.000 Gäste im Sparkassen-Erzgebirgsstadion erlebten ein kampfbetontes Spiel, in dem aber hochkarätige und zwingende Torchancen eher selten waren. In der Schlussphase der Partie hätte Max Wegner, der das erste Derby im Veilchentrikot absolvierte, sein Team gleich doppelt in Führung bringen können. Der Stürmer scheiterte in der 78. Minute aus spitzem Winkel, vier Minuten später per Kopf.

"Es war ein hitziges Spiel, geprägt von vielen Zweikämpfen und wenig Torchancen", sagte Max Wegner nach dem Abpfiff: "Wir haben die Angriffe vielleicht nicht hundertprozentig ausgespielt." Allerdings stellte Wegner fest, dass sein Team mehr Tormöglichkeiten als Hansa Rostock hatte. "Deshalb denke ich, dass wir heute die drei Punkte mehr verdient hätten als Rostock." Wegner genoss die tolle Atmosphäre im Hexenkessel des Sparkassen-Erzgebirgsstadions: "Bis jetzt hab ich noch nie vor so vielen Fans. Atemberaubend", schwärmte Wegner.

FCE-Trainer Pavel Dotchev war nach Abpfiff etwas enttäuscht: "Wir haben gut angefangen, haben versucht, lauffreudig und spielfreudig zu sein." Etwa zwanzig Minuten sei dies gelungen.

Durch einen ganz einfachen Fehler habe sein Team den Gegner aufgebaut. Glücklicherweise sei nichts passiert, Aue habe kein Gegentor kassiert. In der zweiten Halbzeit habe sein Team das Spiel dominiert. "Leider haben wir es heute wieder nicht geschafft, uns selbst zu belohnen." Er sei mit der Leistung seiner Jungs zufrieden gewesen, darauf könne man aufbauen. Allerdings gebe es keinen Grund für eine negative Stimmung.



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