Kann der FC Erzgebirge Aue bald wieder spielen?

Fussball DFL-Mitgliederversammlung stellt Weichen, Entscheidung trifft die Politik

Aue/Frankfurt. 

Aue/Frankfurt. Die Vereine der Ersten und Zweiten Fußball-Bundesliga haben sich am Donnerstag zu einer weiteren Mitgliederversammlung aufgrund der Corona-Pandemie getroffen. Wie schon zuvor fand diese Mitgliederversammlung als Videokonferenz statt. Auf einer anschließenden Pressekonferenz, die live bei Youtube verfolgt werden konnte, haben die Verantwortlichen klar gemacht, dass sie so schnell wie möglich den Spielbetrieb - allerdings ohne Zuschauer - wieder aufnehmen wollen.

Einziger umsetzbarer Weg

Doch dies könne erst geschehen, wenn die Politik ihren Segen gibt. Die Politik wolle sich am 30. April abstimmen, dann beraten die Sportminister der Bundesländer gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. In der Pressekonferenz am Donnerstag machte der DFL-Geschäftsführer Christian Seifert klar, dass eigentlich keiner Spiele ohne Zuschauer möchte, doch dass es das einzige sei, was überhaupt als umsetzbar gelte. Im Hintergrund hat die Deutsche Fußball Liga an einem Konzept gearbeitet, mit dem das Risiko von Erkrankungen und Übertragungen unter den Fußballprofis minimiert werden soll.

Training in Kleinstgruppen

Dazu gehört beispielsweise ein regelmäßiger Test der Spieler. 24 Stunden vor einer Begegnung müssen sich die Akteure einem Abstrich unterziehen. Erst wenn dieser Test negativ ist, also Covid19 nicht nachgewiesen werden kann, dürfen sie auflaufen. Beim FC Erzgebirge Aue wird in Kleinstgruppen trainiert. Nach Angaben von FCE-Geschäftsführer Michael Voigt sind alle gesund. Voigt freut sich zudem über die Unterstützung der Fans. Sie kaufen Fanpakete und helfen damit wirtschaften.