Kann Last-Minute-Sieg die Initialzündung sein?

Fußball Trainer will das Glück weiter zwingen

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FCE-Cheftrainer Pavel Dotchev (r.)in der Pressekonferenz, neben Pressesprecher Peter Höhne (mitte) und Heidenheims Trainer Frank Schmidt. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Kann der Veilchen-Sieg gegen den Angstgegner 1. FC Heidenheim die Initialzündung sein? Der Cheftrainer des FC Erzgebirge Aue, Pavel Dotchev hofft darauf: "Das Quäntchen Glück war längst verdient. Vielleicht ist das jetzt ein kleines Zeichen. Geschenkt bekommen wir nichts", sagt der Coach: "Wir müssen jede Woche an unsere Grenze gehen, dann können wir das Glück vielleicht auch zwingen."

"Ich hätte den Sack zu machen können", ärgerte sich Clemens Fandrich am Samstagnachmittag nach dem Abpfiff. Er hatte das 2:0 auf dem Fuß. Durch die vergebene Chance, kam Heidenheim noch zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Umso wichtiger war das 2:1 Dimitrij Nazarov in der Nachspielzeit, für den es das erste Tor im Veilchen-Trikot war. Der zuvor viel Kritisierte war nach dem Abpfiff glücklich. Nazarov hofft, dass sein Last-Minute-Treffer der Knotenlöser war: "Heute hatten wir das Glück, das uns in der Hinrunde manchmal gefehlt hat." Und Clemens Fandrich ergänzt: "Es war megawichtig, dass wir so einsteigen." Die Tatsache, dass man Spiele noch drehen kann, sollte Auftrieb für die nächsten Aufgaben geben.