Keine Glückssträhne für Handballer aus Aue

Sport EHV verliert auswärts gegen HSC 2.000 Coburg 22 : 24

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EHV-Coach Stephan Swat hat momentan eine schwere Aufgabe. Foto: R. Wendland

Lößnitz/Coburg. Der EHV Aue schafft es nicht, den Spieß umzudrehen. Man wird die rote Laterne einfach nicht los. Es fehlt aktuell auch das letzte Quäntchen Glück, um sich selbst einmal zu belohnen. Auswärts haben die Handball-Zweitligisten am Samstagabend beim HSC 2.000 Coburg erneut eine Niederlage kassiert. Gegen die Oberfranken stand es am Ende 22:24 (9:15). Unterstützung durch mitgereiste Fans war da. Die Auer hatten einen Sonderzug nach Coburg organisiert. EHV-Manager Rüdiger Jurke sagt: "Es ist toll, wenn man solche Fans im Rücken hat. Leider konnten wir das nicht vollständig zurückgeben."

Im Angriff zu wenig

Nach dem 5:5 in Hälfte eins habe man das Handball-Spielen für zehn Minuten eingestellt, so Jurke. In der Phase seien keine Tore gefallen aus Sicht des EHV Aue. Vielmehr habe man drei klare Chancen von außen verworfen. Im Angriff sei es zu wenig, was kommt, und so kommen auch die sechs Tore Differenz zur Halbzeit zustande. Nach der Pause hat man das Spiel besser aufgebaut. Jurke sagt: "Das war die beste Halbzeit der bisherigen Saison. Zumindest wäre am Ende ein Punkt verdient gewesen, aber es sollte nicht sein." Gespielt hat man vor 2042 Zuschauern in der HUK-Coburg-Arena in Coburg.