Keramik erhält eigenen Charakter

Kunst Heike Puschmann stellt im Werkhaus aus

Neustädtel. Eine Kombination aus Keramik und Textil: Heike Puschmann stellt einige ihrer Arbeiten derzeit im Werkhaus in Neustädtel aus. Die 50-Jährige aus Aue widmet sich hauptsächlich Gefäßen und Objekten. Diese sind präzise gearbeitet und kombiniert mit anderen Materialien. Durch die Montagen und den Rauchbrand bekommen die Objekte einen ganz eigenen Charakter - wecken beim Betrachter Neugier. Die Künstlerin selbst sagt: "Viele Idee müssen reifen. Es ist oft so, dass ich ein Thema oder einen Begriff habe und mir dazu Gedanken mache, diese als Gefäß, Wandobjekt oder Skulptur umzusetzen. Meist ruht das Ganze dann eine Weile, bis der zündende Gedanke kommt." Ihre Arbeiten spiegeln oft den momentanen Lebens- und Gefühlszustand wieder. Das Handwerkliche helfe beim Abschalten, sagt Puschmann: "Es beruhigt, weil man sich in dem Moment nur mit den Dingen beschäftigt, die man umsetzen möchte." Über die Keramik hat Heike Puschmann auch Helga Krauße kennengelernt, die mit ihr zusammen im Werkhaus ausstellt. Zu sehen sind die Arbeiten der beiden Frauen bis 9. November - es ist im Übrigen die erste gemeinsame Ausstellung. Die Künstlerinnen schätzen sich untereinander. "Ich bewundere immer die figürlichen Arbeiten von Helga Krauße, die ich selbst nicht so umsetzen kann. Ich staune immer wieder", so Puschmann.